Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 

Leitartikel

 

Artikel

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Julian Fischer

  • Shilela von Hailu Mergia

    Hailu Mergia schreibt gute Songs und der Zufall gute Geschichten: Dieses Lied habe ich vor Kurzem in einem Video gehört, Mulatu Astatke kenne ich hingegen schon länger. Beide heute mal gegoogelt und festgestellt, dass die zusammen in der Walias Band gespielt haben, einer äthiopischen Jazz und Funk-Band aus den 70ern. Man, man....

  • Tezeta von Mulatu Astatke

    ....und genau wie sein Bandkollege hat auch Mulatu Astatke ein gutes Händchen für wunderbare Melodien, die durch die blecherne Aufnahme irgendwie noch schöner klingen.

  • Meet Me In The City von Junior Kimbrough

    Junior Kimbrough kommt nicht aus Äthopien, sondern aus den USA und fabrizierte astreinen Blues. The Black Keys haben ihm ein ganzes Album gewidmet und den Preis für den besten Albumtitel aller Zeiten hat er sowieso: Most Things Haven't Worked Out. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • Busman's Holiday von Allah-Las

    Der kalifornische, luftig-leichte Sound von Allah-Las fegt dir ins Gesicht, um dir einmal den Boden unter den sorgenschweren Füßen wegzuziehen und dich mit einer Mischung aus Fröhlichkeit, Melancholie und ganz viel Sehnsucht wieder abzusetzen.

  • (Sittin' On) The Dock Of The Bay von Otis Redding

    Die ersten warmen Frühlings-Fast-Schon-Sommer-Tage, das Lied schleicht sich ins Ohr und bringt uns die Erinnerung an Sonne, Meer und diese Leichtigkeit zurück. „Sittin' on the dock of the bay, watchin' the time roll away... wastin' time“. Und die Erinnerung wird zur Sehnsucht.

  • Home Again von Michael Kiwanuka

    Neues, das sich so zeitlos anfühlt wie das der ganz Großen. Die schöne Retro-Soul-Stimme Michael Kiwanukas lässt uns ankommen – zu Hause und überall sonst.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Kling Klang von Keimzeit

    Eine Entdeckung der letzten Monate ist diese deutschsprachige Rarität der frühen 90er. Keimzeit ist eine Ost-Rock Band, die kurz vor der Wende dieses schöne Stück produzierten, in einer Zeit, in der der Band die Spiellizenz entzogen wurde. Für mich ein super Lied zum Aufstehen: leichte Blues-Ansätze gepaart mit der optimistischen eingängigen Melodie!

  • Selfmashine von I Blame Coco

    Na? Wer ist denn das? Hinter I Blame Coco versteckt sich Eliot Paulina „Coco“ Sumner, die wiederum die Tochter von Gordon Sumner ist, den die meisten wohl eher unter Sting kennen. Das Stück Self Machine ist aus dem Jahr 2010 und für mich immer noch eine schöne Indie-Party-Nummer, die es locker mit einigen Stücken von Robyn aufnehmen kann. o wir schon beim Namedropping sind, liiert ist die Gute übrigens mit einem Österreichischen Top Model Lucie von Alten.

  • I'd Do Anything for Love (But I Won't Do That) von Meat Loaf

    Hymnen-Zeit: Diese Wuchtnummer von Meat Loaf ist doch immer noch eine der schönsten Mitsing-Rock-Hymnen, die man sich vorstellen kann und welche auch in der Acht-Minuten-Version nicht langweilig wird. Leider ist die Videoqualität etwas schlecht, aber wie könnte ich euch das Video zu diesem Meisterwerk vorenthalten: Die Schöne und das Biest sind ein Witz dagegen.

Marz im Interview

Marz im Interview

Das hier ist ein langweiliger Anreißer. Das spannende Interview gibt's unten.

zum Interview
 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Kerkeling Feeling von Marz

    Ja ja, Eigenlob stinkt. Aber wenn eine schöne Zeit zu Ende geht, neue Aufgaben anstehen und man jetzt wehmütig auf ein großartiges Projekt zurückblicken kann, darf man sich schon mal selbst auf die Schulter klopfen. Das eigentliche Lob gebührt aber wirscheissengold-Member Marz. Der hat bei der 49. Folge der Sessions im Popbüro Region Stuttgart seine fabulosen Bixtie Boys am Start und markiert mit "Kerkeling Feeling" den Aufbruch in Richtung neue Platte. Da schließt sich auch der Kreis in Sachen "Nach-vorne-schauen". Fazit: Bisschen Rap, bisschen Jazz, bisschen sehr geil.

  • Hunting Melodies von Eau Rouge

    Diese Boys haben definitiv ein Händchen für geschmeidige Melodien mit Schmackes. Das Video zu "Hunting Melodies" ist unaufgeregt und spielt erneut mit viel Licht, Slow-Mos und Close-Ups. Dabei ist es nach ihrem erfolgreichen Ausflug zur SXSW in Austin nur noch eine Frage der Zeit, bis es weitere dramatisch getimte Melodien der Stuttgarter auf Albumlänge gibt.

  • Bequeme Stellung von Human Abfall

    Stuttgart, du vielfältiges Stück, du! Während die einen noch auf dem von ARTE verliehenen "Seattle-Status" der Schwabenmetropole rumkauen, liefern Human Abfall erneut Stoff für Widersprüchlichkeiten. Immer schön straight in gepflegtestem Beamtendeutsch, predigt Flavio Bacon auf der zweiten Platte "Form & Zweck" seit kurzem ellenlange Sätze über Scheißdinge, Scheißgedanken und verquere Lösungsmöglichkeiten. Und das zu musikalischen Einflüssen von Surf bis Trap. Zurücklehnen, zuhören.

mehr laden