Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 

Leitartikel

Fai Baba im Merlin

Fai Baba im Merlin

Im Merlin Kulturzentrum geben sich diese Wochen jeden Mittwoch bis Samstag die Könner an den Keys die Türklinke in die Hand. #Klinke-Festival

 

Artikel

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Bettina Marquardt

  • Least Favorite Life von Lera Lynn

    Heartbreak Walfare, Quit Playing Games With My Heart, …-- dieses eine schlimme und doch sehr wertvolle Gefühl findet viele Verbündete in der Musik. Liebeskummer braucht ein Ventil. An Stelle von binge-essen und Alkohol kann auch die Hingabe in gefühlsechte Musik kathartische Wirkung erzielen. Lera Lynn trifft hier jede erschütterte Herzens-Saite. Alles an diesem Song ist Herzschmerz. Eine winzige Träne kullert und mit ihr verlässt die lähmende Traurigkeit den Körper.

  • Forget von Lianne La Havas

    … und dann reicht es auch mit dem Gejammer -- etwas Kraftvolles, Aufbauendes, elegant-Wütendes und Erhabenes muss her. Lianne La Havas nimmt dich an die Hand -- alles klar, vergessen wir das, weiter im Takt!

  • I Bet You Look Good On The Dance Floor von Arctic Monkeys

    Wie ginge das besser als auf der Tanzfläche oder zumindest zu den Schlägen dieser fantastischen Combo?!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Alles wird gut von Stabil Elite

    Heute will ich euch eine Neuentdeckung präsentieren: Stabil Elite, aus deren Heimat Düsseldorf ich diesen heutigen Post schreibe. Besonders am Herzen liegt mir hier das zweite Lied im Video, das sogar einigen Tiefgang verspricht. Ab 5:21 wird euch der eingängige Beat von Alles wird gut begrüßen, erwartet allerdings nicht zu viel Text, man kann nach einer runde fröhlich beschwipst mitsingen. Der Song ist für mich ein wahrer Sommerhit!

  • Atmosphere von Joy Division

    Meine zweite Empfehlung für euch ist nicht nur Musik, es ist zugleich auch eine neu Netflix Serie: Joy Division mit Atmosphere. Für mich ist die Serie nicht nur großartig, sondern vor allem der Soundtrack lässt mein Herz höher schlagen. Feinster New Wave, Hippie-Musik und eine Prise Weltmusik - Vorhang auf für die neue Netflix-Serie: Stranger Things. Musikalisch hält der Song, was der Titel verspricht, eine düstere Atmosphäre, in der man sich verfängt.

  • Shining Light von Ash

    Heute ist mein Indie-Smash-Hit 15 Jahre alt: Ash mit Shining Light. Ein Song, den ich immer wieder gerne aus der Kiste hole und das, obwohl er für den einen oder anderen bestimmt viel zu kitschig ist. Für mich ist diese Nummer aber eine der schönsten Liebeserklärungen, bei der alles möglich ist, solange man nur zusammen in den Himmel schauen kann. Eindeutig auch Sommerfeeling in diesem doch regenreichen Sommer.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Nobody Dies von Thao & The Get Down Stay Down

    Ein Kollege begann vor kurzem eine Serie über Frauen in der Musik. Während er jeden Tag ein neues inspirierendes Lied mit der Message postet, Frauen in der Musik werden an allen Ecken und Kanten unterschätzt, regen sich die Gemüter, seine gleichnamige Spotify-Playlist (http://spoti.fi/2aNSaGk) wächst kontinuierlich und alle entdecken gemeinsam großartige Songs von Frauen, zu denen jeder, egal welchen Geschlechts, am liebsten seine Jungfräulichkeit verloren hätte. Danke Sven!

  • Samson von Regina Spektor

    Im Grunde braucht man den August, um vom Herbst und seiner Vielfalt an Konzertangeboten zu träumen. Bestes Beispiel, wie er 2016 in Form des New Fall Festivals Früchte tragen wird, ist Regina Spektor. Mit "Samson" vertont sie die vielleicht dramatischste Episode des alten Testaments, in der ein großer Mann von einem kleinen Funken Liebe verraten wurde. Ich wünschte, es wär schon Oktober!

  • Katzengrau von Eclat

    Damals so gut wie heute: Éclat im Merlin. Heute wird es wieder Zeit für die Landeshauptstadt-Hedonisten um Sound-Meister Ralv Milberg, auf der kleinen Klinke-Bühne auszurasten. Der Bann, in den mich diese Band jedes Mal so unerwartet wie schon beim ersten Mal zieht, ist kaum in einfachen Worten zu beschreiben. Am besten, ihr überzeugt euch selbst. Der Eintritt heute Abend ist frei. P.S.: Support spielen The Bay, also zeitig loslaufen!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Robert Willrich

  • Fast Lane von Rationale

    Rationale bekommt auf der Insel gerade einiges an Aufmerksamkeit. Zu Recht! Der Brite weiß zu überzeugen. Die soulige Stimme gepaart mit einer Instrumentalisierung, die immer wieder auch Funk-Elemente einfließen lässt, hat allen Jubel mehr als verdient!

  • Day to Day von L. A. Salami

    Wir bleiben im Vereinigten Königreich. Der Herr mit dem wunderschönen Namen L.A. Salami macht genauso schöne Musik. Wer britische Singer-Songwriter mag, wird Mr. Salami lieben, nicht zuletzt weil immer wieder dieser hübsche Londoner Dialekt durchscheint: "Had some lunch -- jacket pota'oes, chicken wings and fried toma'oes."

  • Rising Water von James Vincent McMorrow

    Wenn wir schon einmal auf dem britischen Eiland sind, bleiben wir doch gleich in der Nähe, verlassen jedoch das Vereinigte Königreich und schauen nach Irland rüber. Dort hat sich James Vincent McMorrow scheinbar endgültig von seiner Akustiuk-Gitarre verabschiedet und schraubt auf einmal an tanzbaren Hits. Hoffen wir, dass dieser Song ein Teaser für ein bald erscheinendes, drittes Album ist, das die Qualität von "Rising Water" beibehält. Sollte das klappen, weine ich der einstaubenden Gitarre keine Träne nach.

    Sollte der Link bei Soundcloud nicht funktionieren, dann einfach hier bei Vevo vorbeischauen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Alexander Willrich

  • Colours von Roosevelt

    In Baden-Württemberg beginnen die Sommerferien und das heutige Donnerstag um 3 bietet euch einige Tipps für euren Sommer-Soundtrack. Bandtechnisch bleiben wir zwar auf Balkonien bzw. im eigenen Land, aber auch da gibt es musikalisch wie landschaftlich viel zu entdecken: Roosevelt's (Köln) erstes Album erscheint zum Beispiel nun endlich und das bietet die perfekte akustische Kulisse für jede abendliche Grill-Session über den Dächern Stuttgarts.

  • Lisbeth von Die Höchste Eisenbahn

    Wer hingegen eher das Freibad oder den Badesee vorzieht, der zieht mit der "Höchsten Eisenbahn" (Hamburg) den richtigen Longplayer, um unter der Sommersonne zu tagträumen.

  • Bitch von Von Wegen Lisbeth

    Falls der ein oder andere Tag doch nicht so sommerlich ist wie er sein sollte und draußen graue Regenwolken tanzen, seid ihr selbst für eure gute Laune verantwortlich. Klappen könnte das mit den Liedern von "Von wegen Lisbeth" (Berlin), mit denen ihr durch eure Wohnung toben könnt. Oder um es frei mit den Worten der Band zu sagen: "Regen, Hagel, graue Wolken...Alles Sommer, wenn du tanzt!"

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Bettina Marquardt

  • In Other Words von Shopping

    Oooooh ja, du weißt, was jetzt kommt! Es ist Donnerstag, es ist fast 15 Uhr, wie ich sehe hast du dir aus Vorfreude schon deinen Lieblingsspot schön hergerichtet, die Lautsprecher feinjustiert, damit das perfekte Klangergebnis gewährleistet ist. Schön, schön! -- Ging es dir schon mal wie mir, dass du dich frugst, wieso es so viele erfolgreiche Bands bestehend aus überwiegend männlichen Mitgliedern gibt, wohingegen Musikerinnen weitestgehend ausgeklammert sind am Firmament der Stars und Sternchen? Ich spreche von Frauen, die tatsächlich auch ein Instrument spielen und Songs selbst schreiben. Umso glücklicher stimmt es mich, doch so viele weiblich besetzte Bands in den letzten Jahren kennengelernt zu haben. (Stichwort Qualität vs. Quantität)
    Heute sei DU3 also musisch-schöpferischen Frontfrauen gewidmet, echten Macherinnen.

    Die dreigeteilte Heldenreise beginnt mit dem Trio namens Shopping. Im Februar noch verausgabten sich Bassistin, Leadgitarristin und Drummer im Komma in Esslingen; Performance und die Songs wetteiferten darum, wer knackiger sei. So oder so ähnlich.

  • It's Alright I'm Probably Dreaming von De Montevert

    Weiter geht es mit fragileren Tönen von de Montevert, hinter welcher Ellinor Nilsson steckt, ihrerseits Schwedin mit musikalischem Facettenreichtum. Dieser Song hier dringt unter die Haut, der Herzschlag synchronisiert sich mit dem klopfenden Bass. Kein Schnörkel, keine in die Höhe oder Tiefe ausreißende Noten, nein, die Stimme bewegt sich um den roten Faden der Bassline. Wie kann ein so simpler Song so viel anrichten?

  • Cinnamon von Palehound

    Cinnamon von Palehound erinnerte mich anfangs ein wenig an Jib Kidder mit Delay auf Gesang und Gitarre. Pracht- und Frontfrau Ellen Kempner studierte Jazz und klassische Gitarre und offeriert seit einer Weile "Schlafzimmer-Pop" mit Backup ihrer beiden Boys an Bass und Percussion.

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