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New Fall Festival 2017: Die Höchste Eisenbahn
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New Fall Festival 2017: Die Höchste Eisenbahn

"Früher hatte ich mal Arbeit, heute leb' ich nur von dir."

Es waren einmal Francesco Wilking (bekannt von Tele) und Moritz Krämer, die zusammen in Dresden auftreten wollten. Unter einem Namen, der vor allem Wilking schmunzeln lässt, wenn er an eine "auf Stelzen fahrende Bahn" denkt: Die Höchste Eisenbahn.

2011 und 2012 wurden die beiden noch von Freunden und musikalischen Weggefährten wie Gisbert zu Knyphausen oder Judith Holofernes (bekannt von Wir sind Helden) unterstützt. Später wurde aus dem Duo mit Max Schröder (kennen andere von Tomte und Olli Schulz und der Hund Marie) und Felix Weigt (ja, auch der ein bekanntes Gesicht aus dem Hause Kid Kopphausen und Spaceman Spiff) eine handfeste Band mit einer wunderschönen EP namens "Unzufrieden".

2013 durften wir uns dann über das Debüt der Eisenbahn freuen: "Schau in den Lauf, Hase". Nach den Häppchen, die uns mit "Unzufrieden" serviert wurden, wollten wir immer mehr und bekamen es auch. In langen Abenden, dunklen Nächten und hoffnungsvollen Morgen trällern wir völlig verliebt in den Moment zu "Was machst du dann", "Raus auf's Land" und einem der allertollsten Liebeslieder in deutscher Sprache "Isi". Überhaupt sind alle Songs gespickt mit Texten, die vor Anspielungen, Gedankenblitze und Um-die-Ecke-denken regelrecht platzen.

Last but not least kommen sie mit einem Haufen Songs, darunter natürlich auch vom 2016er Nachfolger "Wer bringt mich jetzt zu den Anderen" in den Stuttgarter Mozartsaal, um das New Fall Festival 2017 ein Stückchen besonderer zu machen.

Text:
Amelie Köppl
Geschrieben am
14. November 2017
Die Höchste Eisenbahn Die Höchste Eisenbahn
german, singer-songwriter, Indie, vorgemerkt, seen live