Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 
 

Turbostaat im Franz. K

Auf dem Weg nach Abalonia die nächste Platte schon im Anschlag: Turbostaat holen ihr Konzert in Reutlingen nach.

Zum Start des neuen Jahres freuen wir uns schon wieder auf neues Turbostaat-Material inklusive neuem Video aus dem Proberaum der Husumer. Der Text entstand "unter dem Eindruck eines Kneipenabends in Husum und versucht, die Beziehung zu alten Freunden zu reflektieren, die im Laufe der Zeit seltsame Ansichten zur Welt entwickelt haben, in der wir heute leben", kommentieren Turbostaat das Release auf Facebook.

Reflektieren liegt ihnen bekanntlich sehr, sehr gut, handeln sie doch in "Abalonia" die aus der Fassung gebrachte weltweite Stimmung pointiert ab. Das jüngste Konzeptalbum der Deutschpunks äußert sich als nordisches Gewissen einer irritierten Nation, das sich lieber in das utopische Abalonia verpisst, weil sein Herz nicht mehr für all die propagierten Werte schlägt. "Dort draußen bohren sie nach Öl, vielleicht finden sie den Teufel in sich selbst", bringt es die Stimme der Band, Jan Windmeier, in Lyrikform.

Mit ihrer stärksten und differenziertesten Platte ihrer bisherigen Karriere und einem neuen Song legen Turbostaat einen Nachgang für das im Oktober verschobene Konzert im Reutlinger franz K. ein. Wir freuen uns nen Wolf!

P.S.: Support gibt's von Ein gutes Pferd. Fazit: nice.

Text:
Amelie Köppl
Geschrieben am
12. April 2017
Turbostaat Turbostaat
punk rock, punk, german, deutschpunk, deutsch