Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 
 
Wir präsentieren: BaBa ZuLa auf XX do Not obey Tour 2017 im franz.K
vorbericht
 
 

Wir präsentieren: BaBa ZuLa auf XX do Not obey Tour 2017 im franz.K

Türkische Folklore und Psychedic wiegen sich im Takt der Karawane.

„Die Macher von Baba Zula arrangieren Folklore und Psychedelic und stehen damit wie kaum eine andere Band für die Verbindung von altem türkischen Liedgut und modernen Klängen," schreibt der Spiegel über die 1996 in Istanbul von Levent Akman und Murat Ertel gegründete Formation BaBa ZuLa. Vergangenes Jahr feiern sie ihr 20-jähriges Jubiläum.

Fatih Akins hat Baba ZuLa durch seine preisgekrönte Dokumentation "Crossing the Bridge" im Jahr 2005 zu größerer Bekanntheit verholfen. Ihre Live-Performance besitzt dabei alles, was zur türkischen Kultur bereits gehört und schon längt gehören sollte: Bauchtänzerinnen, traditionelle Kostüme, Poesie, Theater, Malerei, Videoperformance und moderner Sound. Am Ende steht man vor einem audiovisuellen Gesamtkunstwerk, das uns vermischt mit modernem Orient-Dub, anatolischen Folk und 60‘s Psych-Rock in neue Sphären entschweben lässt.

BaBa ZuLa legen wert auf ein Misch Masch aus Karawanengrooves, Schamanengeraune, Club-Sounds und Psych-Folk-Hymnen und eroberten damit schon große europäische Formate wie Roskilde, Printemps de Bourges, Flow Festival, Fusion und das Paleo Festival. Besonders spannend ist auch BaBa ZuLas Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Musikschaffenden wie Jaki Liebezeit von den Krautrockern Can, Dr. Das von der Asian Dub Foundation, Mad Professor, der bereits für u.a. Massive Attack produziert hat und Alexander Hacke von den Einstürzende Neubauten. Klingt verrückt? Probiert es aus!

Text:
Amelie Köppl
Geschrieben am
16. Januar 2017
BaBa ZuLa BaBa ZuLa
turkish, psychedelic, Oriental, experimental, folk