Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 
 
Wir präsentieren: Dear Reader im franz. K
vorbericht
 
 

Wir präsentieren: Dear Reader im franz. K

Tieftraurig mit zarter Seele kehrt sie mit neuem Album zurück.

Von Südafrika über Berlin nach San Francisco: Cherilyn MacNeil alias Dear Reader war schon überall. Für ihr neuestes Werk bezwingt sie eine weitere Grenze und nimmt zum ersten Mal analog und weitgehend in einem Take auf. Der Kontrollverlust habe sie zu Beginn verängstigt, erzählt sie, aber sie hat schnell aus ihren Fehlern gelernt. So wurde keines der Songs endlos durchexerziert und neu bearbeitet, so dass sie am Ende vor lauter Abstriche über Bord geworfen werden.

"Day Fever", ein Euphemismus für Hysterie, ist Dear Readers bislang nachdenklichstes Album. Wummernde Bässe, Schlagzeug, Blasinstrumente, Moog, Klavier, Streicher, Akustikgitarren. Und im Mittelpunkt steht Cherilyns hohe, kräftige, warme Stimme, die mit sich selbst im Chor singt.

Mehr davon bekommt ihr am 7. Oktober im franz. K in Reutlingen.

Text:
Amelie Köppl
Geschrieben am
24. September 2017
Dear Reader
Indie, folk, south african, indie folk, folkrock