Unser Wohnzimmer strotzt nur so vor Gemütlichkeit. Einmal im Sessel Platz genommen, lässt es sich wunderbar in Plattenkisten und Bücherregalen stöbern. Sogar Interviews und unser heiß geliebtes Donnerstag um 3 haben ihren Weg an den qualmenden Kamin gefunden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Sunchyme von Dario G

    Einer meiner Alltime-Sommerhits ist und bleibt wohl von Dario G. Eigentlich nicht gerade mein Metier, aber diese Kindheitserinnerung ist immer da. Dario Gs Debütsingle war bereits teil einer Opel-Werbekampagne und hat nur gegen Elton Johns "Candle In The Wind" den zweiten Platz in den britischen Charts gemacht. Ja, das kann sich sehen lassen!

  • Bam Bam von King Charles

    Mein Indie-Sommer-Lieblingshit kommt von King Charles. Er erinnert mich immer an durchtanzte und verschwitzte Sommernächte im Soho in Mannheim. Wer zu diesem Song ruhig sitzen kann, dem muss man definitiv die Füße festgenagelt haben!

  • Jetzt ist Sommer von Wise Guys

    Obwohl mein persönlicher Sommerhit in deutscher Sprache ein Jive-Mix der besten Songs von Connie Francis ist, habe ich mich mal für die Wise Guys entschieden - schließlich läuft der Sommer dieses Jahr ja mal wieder Amok. Überhaupt passen die Wise Guys eh zu jedem Sommer, "egal ob man schwitzt oder friert!"

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • Demon Host von Timber Timbre

    Dunkel bis fast Schwarz, geheimnisvoll, etwas unheimlich, verletzlich, intensiv und so romantisch.

  • They Said That Hell's Not Hot von Marilyn Manson

    Die ARTE-Miniserie vom Wochenende brachte mir Marilyn Manson und die Lust auf Rebellion.

  • I Wear This Because Life Is War! von L.A. Salami

    Es brennt förmlich – der Text, die Seele, das Leben. Instrumente und Gesang sind treibender als bei den meisten Liedern des bluesigen L.A. Salami. Herzblut und Grips steckt aber in allen.
    Seit letztem Samstag im Marmorsaal ganz oben auf meiner Hitliste.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Als gäbs kein Morgen mehr von Philipp Poisel

    Man mag mich ja dafür dissen, aber dieser smash Hit lässt mich nie ruhig stehen und ich denke noch immer an das Konzert in der alten Feuerwache in Mannheim zurück, bei dem ich mit einer Freundin das ganze Konzert traurig war, weil das Stück nicht kam und er es dann in mega extended Version als letzte Zugabe spielte. Wir haben getanzt als gäbs keinen Morgen mehr und es war definitiv Knistern in der Luft als ich durch die Halle sprang!

  • Verstärker von Blumfeld

    Der heutige Song von Blumfeld ist ein großer der Hamburger Schule, oft in Mannheim als letztes Lied bei der Atomic Dance Night gespielt hat er doch dieses besondere etwas, dass einen auch in später Nacht noch fordert, man durch sich über die vermeintlich pseudo Intellektuellen Lied Texte streiten, ich finde ihn großartig! Jeder geschlossene Raum ist ein Sarg!

  • Awful von Hole

    Heute eine Hymne von Hole, obwohl der Grunge mich ja nie bekommen hat, fand ich Courtney ja immer ganz nett. Dieser Song ist einer ihrer eigenen Favoriten und ist auf dem Album Celebrity Skins zu finden, auf dem man sich gern auch Malibu anhören kann! Um es mit Mrs Loves eigenen Worten zu sagen: "funny" but also "kind of sad"!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • Good Man von Raphael Saadiq

    Neo-Soul oder einfach eine große Portion Soul mit crunchigen R'n'B-Stückchen und Hip-Hop-Häubchen oben drauf.

  • Berlin von Solander

    I'll need a beat now to stay on my feet.
    You people who dance on the top of our cars
    down the traffic jammed freeway to Berlin
    please promise to make a crack in every roof
    to let the air and the sun shine in.

  • My Mistakes Were Made For You von The Last Shadow Puppets

    Was passiert wenn sich eine Band auf ihrer Tour sehr gut mit der Vorband versteht? Wie im Fall von Actic Monkeys' Frontmann Alex Turner und Miles Kane von den Rascals so etwas Wunderbares wie die gemeinsame Combo "The Last Shadow Puppets". Wie da wohl die Sessions hinter der Bühne aussahen?

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • #1985 von Gurr

    Jemand sein wollen, der man gar nicht ist? Das ist definitiv sowas von 1985! Wie lächerlich einfach man sich heutzutage ein künstliches Leben via Snapchat und Co. errichten kann, erzählen uns Gurr vor herrlich knackigen Beats.

  • Somebody von Dream Wife

    Apropos Selbst- und Fremdwahrnehmung. Dream Wife wissen um das Problem, auch hierbei zwischen den Stühlen zu stehen. Hinter den verzerrten Zeilen der Sängerin Rakel Mjöll steckt das Gefühl, sich als Frau kaum wirklich treu bleiben zu können, wenn die Gesellschaft schon mit dem nächsten Stempel um die Ecke kommt. In wenigen Worten zitiert: "I am not my body, I am somebody."

  • In The City von Vita Bergen

    "Explosiv" ist wohl die beste Beschreibung für Vita Bergen aus Malmö, die mit Disconnected nicht nur ein knackig kurzes Album fabriziert haben, sondern gerne auch mal in alle musikalische Richtung strahlen. Das wundert aber alles kaum, wenn man bedenkt, dass David Bowie zu ihren größten Helden zählt.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • The Player von Kid Francescoli

    Oh, là, là! Neu entdeckt und sofort für gut befunden. Elektro-Pop vom französischen Feinsten zum Abtauchen und Lostanzen. Vom neuen Album "Play Me Again". And again and again.

  • Love's Not An Obstacle von Metronomy

    Summer 08. Aber eigentlich Summer 16. Oder doch Summer 17? Der Sommer, in dem wir auf den Festivals (Maifeld, Lollapalooza...) zu ihnen getanzt haben...

  • Star Roving von Slowdive

    Über 20 Jahre nach ihrem letzten Album sind Slowdive als Band zurück. Für viele von uns keine Wieder- sondern eine Neuentdeckung. Was sie live können, werden wir dann auf dem Maifeld Derby herausfinden. Auf ihrer letzten Tour waren wir leider zu jung.

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