Unser Wohnzimmer strotzt nur so vor Gemütlichkeit. Einmal im Sessel Platz genommen, lässt es sich wunderbar in Plattenkisten und Bücherregalen stöbern. Sogar Interviews und unser heiß geliebtes Donnerstag um 3 haben ihren Weg an den qualmenden Kamin gefunden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Stefan Sommer

  • The Sky ist der Himmel von Icke & Er

    Ein Strohhalm der Hoffnung, ein sakraler Augenblick des gleißenden Glücks im tristen, schwarzen November. Für alle, die den Glauben an die große Heilung längst aufgegeben haben und sich in die eigene Herbstdepressionen stürzen wie Hobby-Adrenalin-Junkies in einem 5-Sterne-Adventure-Park in einen die Midlife-Crisis endgültig manifestierenden befreienden Bungee-Sprung: The Sky is der Himmel! Leute, nehmt Euch an den Händen. The Sky ist der Himmel.

  • Drinkee von SOFI TUKKER

    Sofi Tukker (often styled as SOFI TUKKER) is a New York-based musical duo consisting of Sophie Hawley-Weld and Tucker Halpern. They released an EP, Soft Animals on July 8, 2016.[4] To date, they have released the works "Drinkee", "Matadora" and "Hey Lion".[3] Paste Magazine described Sofi Tukker's release as "an insatiable dance collection of jungle-pop songs with many well-executed nods towards Brazilian instruments, poets and to the national language, Portuguese". The magazine's review referred to the "carefully conceptualized Matadora" as “the album’s show-stopper".[5] They were often blamed to copy was sie finden aus den letzten centuries.

  • On Hold von The xx

    Hier geht's kurz: Unsere düsteren Lieblinglinge von The XX haben ein neues Lied. Es ist große Klasse!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Hengstin von Jennifer Rostock

    Message fett, Track fett, Frauen fett! Noch nie war Überzeugungsarbeit treibender. Danke Jennifer Rostock.
    By the way: Fick dich, Bass Sultan Hengzt, du rückständiger Trottel.

  • Death To The Lads von The Smiths Street Band

    Am schönsten ist es, wenn Pressemails mit spitzenmäßigen Inhalten reinflattern. Diese Woche: ein neuer Track von The Smiths Street Band namens "Death To The Lads". Das Sahnehäubchen daran ist, dass die Mums der Bandmitglieder die Hauptrollen im Video übernommen haben. Für mehr Nächstenliebe im Rock'n'Roll!

  • Shithole von Weaves

    Jasmyn Burke und ihre Weaves sind im Moment sicherlich der kreativste kanadische Output, der zu uns hinüberschwappt. Ehrlich gesagt würde ich wahnsinnig gerne einmal einen mit ihr über den Durst trinken und dann gemeinsam Leinwand mit unseren Gesichtern spielen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Julian Fischer

  • FM4 Soundpark Session von Voodoo Jürgens

    Don't believe The Hype. Was schwappt da nicht alles aus dem kleinen Land Österreich zu uns rüber? War bisher eher nichts für mich, trotz meiner großen Liebe für die Sprache. Seit Jahren ist es mein großes Ziel in Wien "a Oatrige" und ein "16er-Blech" zu bestellen. Habe ich mich aber noch nie getraut. Dieser junge Herr mit dem sagenhaften Namen hat diesen Wunsch in mir wieder neu entfacht. Guter Typ und ein noch besseres Album.

  • Wir müssen hier raus von Ton Steine Scherben

    ...und noch was hat er geschafft. Ich habe mich mal wieder Musik mit deutschem Gesang hingegeben. Auch das kommt nicht allzu oft vor. Aber wenn eine Band seit Jahren eine Konstante in meiner Favoriten-Liste ist, dann Ton Steine Scherben. Mal ganz abgesehen von den natürlich hervorragenden Texten: bei diesem Solo bekomme ich jedesmal eine Gänsehaut.

  • Türsteherkrieg von Käptn Blauschimmel und die Süßwassermatrosen

    Weiter geht's im Donnerstag um drei mit den besten Bandnamen. Platz 1 geht an den Käptn und seine Crew. Der Songtitel überzeugt und ebenso das Konzept, Punk auf dem Klavier zu spielen. ArrArr.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Julian Fischer

  • Come On Home von Lijadu Sisters

    Ich weiß nicht warum, aber irgendwie rutschen mir diese Ethno-Sounds immer in meine Liste. Die Songs haben einen besonderen Sound, Texte die ich meistens nicht verstehe aber Melodien die einfach gut sind. Gerade am Donnerstag um 3 passen die einfach. Es ist bald Wochenende, der Kopf ist matschig, die Energie im Körper ist auch nicht mehr vorhanden und die Gedanken kreisen eher um Bier als ums Arbeiten. Come On Home. Recht haben sie, die Lijadu-Schwestern.

  • Sintayehu von Hailu Mergia

    Ach was soll's. Einer geht noch. Von Hailu Mergia hatte ich glaub vor kurzem schon einen Track, aber der hier ist sowas von gut. Ein bisschen Funk, 'ne solide Orgel, Piano und ab geht das Instrumental. Knapp sieben Minuten Auszeit spendiert uns der gute Herr. Bedankt!

  • Luckiest Man von King Khan & The Shrines

    Ganz einfach weil er der König ist und es immer bleiben wird. Keiner trägt nur eine schwarze Lederunterhose mit mehr Würde und Übergewicht als er. Ein Konzert kann ich nur wärmstens empfehlen, besonders im Vorprogramm von The Black Lips und danach als Hauptact mit ihnen zusammen als Prediger, kurz: The Almighty Defenders. Jeppa.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Bettina Marquardt

  • Least Favorite Life von Lera Lynn

    Heartbreak Walfare, Quit Playing Games With My Heart, …-- dieses eine schlimme und doch sehr wertvolle Gefühl findet viele Verbündete in der Musik. Liebeskummer braucht ein Ventil. An Stelle von binge-essen und Alkohol kann auch die Hingabe in gefühlsechte Musik kathartische Wirkung erzielen. Lera Lynn trifft hier jede erschütterte Herzens-Saite. Alles an diesem Song ist Herzschmerz. Eine winzige Träne kullert und mit ihr verlässt die lähmende Traurigkeit den Körper.

  • Forget von Lianne La Havas

    … und dann reicht es auch mit dem Gejammer -- etwas Kraftvolles, Aufbauendes, elegant-Wütendes und Erhabenes muss her. Lianne La Havas nimmt dich an die Hand -- alles klar, vergessen wir das, weiter im Takt!

  • I Bet You Look Good On The Dance Floor von Arctic Monkeys

    Wie ginge das besser als auf der Tanzfläche oder zumindest zu den Schlägen dieser fantastischen Combo?!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Alles wird gut von Stabil Elite

    Heute will ich euch eine Neuentdeckung präsentieren: Stabil Elite, aus deren Heimat Düsseldorf ich diesen heutigen Post schreibe. Besonders am Herzen liegt mir hier das zweite Lied im Video, das sogar einigen Tiefgang verspricht. Ab 5:21 wird euch der eingängige Beat von Alles wird gut begrüßen, erwartet allerdings nicht zu viel Text, man kann nach einer runde fröhlich beschwipst mitsingen. Der Song ist für mich ein wahrer Sommerhit!

  • Atmosphere von Joy Division

    Meine zweite Empfehlung für euch ist nicht nur Musik, es ist zugleich auch eine neu Netflix Serie: Joy Division mit Atmosphere. Für mich ist die Serie nicht nur großartig, sondern vor allem der Soundtrack lässt mein Herz höher schlagen. Feinster New Wave, Hippie-Musik und eine Prise Weltmusik - Vorhang auf für die neue Netflix-Serie: Stranger Things. Musikalisch hält der Song, was der Titel verspricht, eine düstere Atmosphäre, in der man sich verfängt.

  • Shining Light von Ash

    Heute ist mein Indie-Smash-Hit 15 Jahre alt: Ash mit Shining Light. Ein Song, den ich immer wieder gerne aus der Kiste hole und das, obwohl er für den einen oder anderen bestimmt viel zu kitschig ist. Für mich ist diese Nummer aber eine der schönsten Liebeserklärungen, bei der alles möglich ist, solange man nur zusammen in den Himmel schauen kann. Eindeutig auch Sommerfeeling in diesem doch regenreichen Sommer.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Nobody Dies von Thao & The Get Down Stay Down

    Ein Kollege begann vor kurzem eine Serie über Frauen in der Musik. Während er jeden Tag ein neues inspirierendes Lied mit der Message postet, Frauen in der Musik werden an allen Ecken und Kanten unterschätzt, regen sich die Gemüter, seine gleichnamige Spotify-Playlist (http://spoti.fi/2aNSaGk) wächst kontinuierlich und alle entdecken gemeinsam großartige Songs von Frauen, zu denen jeder, egal welchen Geschlechts, am liebsten seine Jungfräulichkeit verloren hätte. Danke Sven!

  • Samson von Regina Spektor

    Im Grunde braucht man den August, um vom Herbst und seiner Vielfalt an Konzertangeboten zu träumen. Bestes Beispiel, wie er 2016 in Form des New Fall Festivals Früchte tragen wird, ist Regina Spektor. Mit "Samson" vertont sie die vielleicht dramatischste Episode des alten Testaments, in der ein großer Mann von einem kleinen Funken Liebe verraten wurde. Ich wünschte, es wär schon Oktober!

  • Katzengrau von Eclat

    Damals so gut wie heute: Éclat im Merlin. Heute wird es wieder Zeit für die Landeshauptstadt-Hedonisten um Sound-Meister Ralv Milberg, auf der kleinen Klinke-Bühne auszurasten. Der Bann, in den mich diese Band jedes Mal so unerwartet wie schon beim ersten Mal zieht, ist kaum in einfachen Worten zu beschreiben. Am besten, ihr überzeugt euch selbst. Der Eintritt heute Abend ist frei. P.S.: Support spielen The Bay, also zeitig loslaufen!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Robert Willrich

  • Fast Lane von Rationale

    Rationale bekommt auf der Insel gerade einiges an Aufmerksamkeit. Zu Recht! Der Brite weiß zu überzeugen. Die soulige Stimme gepaart mit einer Instrumentalisierung, die immer wieder auch Funk-Elemente einfließen lässt, hat allen Jubel mehr als verdient!

  • Day to Day von L. A. Salami

    Wir bleiben im Vereinigten Königreich. Der Herr mit dem wunderschönen Namen L.A. Salami macht genauso schöne Musik. Wer britische Singer-Songwriter mag, wird Mr. Salami lieben, nicht zuletzt weil immer wieder dieser hübsche Londoner Dialekt durchscheint: "Had some lunch -- jacket pota'oes, chicken wings and fried toma'oes."

  • Rising Water von James Vincent McMorrow

    Wenn wir schon einmal auf dem britischen Eiland sind, bleiben wir doch gleich in der Nähe, verlassen jedoch das Vereinigte Königreich und schauen nach Irland rüber. Dort hat sich James Vincent McMorrow scheinbar endgültig von seiner Akustiuk-Gitarre verabschiedet und schraubt auf einmal an tanzbaren Hits. Hoffen wir, dass dieser Song ein Teaser für ein bald erscheinendes, drittes Album ist, das die Qualität von "Rising Water" beibehält. Sollte das klappen, weine ich der einstaubenden Gitarre keine Träne nach.

    Sollte der Link bei Soundcloud nicht funktionieren, dann einfach hier bei Vevo vorbeischauen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Alexander Willrich

  • Colours von Roosevelt

    In Baden-Württemberg beginnen die Sommerferien und das heutige Donnerstag um 3 bietet euch einige Tipps für euren Sommer-Soundtrack. Bandtechnisch bleiben wir zwar auf Balkonien bzw. im eigenen Land, aber auch da gibt es musikalisch wie landschaftlich viel zu entdecken: Roosevelt's (Köln) erstes Album erscheint zum Beispiel nun endlich und das bietet die perfekte akustische Kulisse für jede abendliche Grill-Session über den Dächern Stuttgarts.

  • Lisbeth von Die Höchste Eisenbahn

    Wer hingegen eher das Freibad oder den Badesee vorzieht, der zieht mit der "Höchsten Eisenbahn" (Hamburg) den richtigen Longplayer, um unter der Sommersonne zu tagträumen.

  • Bitch von Von Wegen Lisbeth

    Falls der ein oder andere Tag doch nicht so sommerlich ist wie er sein sollte und draußen graue Regenwolken tanzen, seid ihr selbst für eure gute Laune verantwortlich. Klappen könnte das mit den Liedern von "Von wegen Lisbeth" (Berlin), mit denen ihr durch eure Wohnung toben könnt. Oder um es frei mit den Worten der Band zu sagen: "Regen, Hagel, graue Wolken...Alles Sommer, wenn du tanzt!"

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