Unser Wohnzimmer strotzt nur so vor Gemütlichkeit. Einmal im Sessel Platz genommen, lässt es sich wunderbar in Plattenkisten und Bücherregalen stöbern. Sogar Interviews und unser heiß geliebtes Donnerstag um 3 haben ihren Weg an den qualmenden Kamin gefunden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Julian Fischer

  • Brand New Second Hand von Peter Tosh

    Einfach mal wieder ein Klassiker. Muss auch manchmal sein. Besonders wenn die Sonne draußen mal wieder was zu tun hat. Mega Song, mega Album und das vermutlich beste Cover aller Zeiten.

  • Changes von Charles Bradley

    Etwas Soul für die geschundene Winterseele. Auch hier ist die gesamte Scheibe mehr als Hörenswert. Good Bless Amercia war mir jetzt aber zu heikel, in diesen unsicheren Zeiten. Deshalb lieber auf Nummer sicher gehen und Changes hier posten. Passt ja irgendwie auch zum Zeitgeist. Make Kulturpegel Great Again!

  • I Have Been To The Mountains von Kevin Morby

    Puh, fast vergessen. Kevin Morby. Was für ein Typ. Ende Zwanzig und was weiß ich wie viele gute Songs schon auf dem Buckel. Zuerst mit den Woods, dann bei The Babies und jetzt auch noch Solo. Wirklich alles durch die Bank weg ohne Einschränkung zu empfehlen. Und die Mariachi-Trompeten...

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • No Reason von Bonobo Feat. Nick Murphy

    Bonobo hat sich Verstärkung von Nick Murphy geholt. Da konnte ja nichts Schlechtes bei raus kommen... Musik zum Loslassen.

  • Hot Thoughts von Spoon

    Es gibt Neues von der Langzeit-Band aus Texas. Altbekannter Indie-Rock à la Spoon in neuem hippen Gewand – und es gefällt.

  • I Love You More Than You Love Yourself von Austra

    Diese Woche in meiner Playlist. Damit uns die Göttin des Lichts (lettische Namensbedeutung von Austra) unsere trüben Tage vertreibt.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Blue Monday von New Order

    Diese Woche wirds new Wave'ig, ein für manche zurecht vergessenes Kapitel der Musikgeschichte, für mich eines der spannendsten, gerade was die Einflüsse in aktuelle Elektro Musik angeht! Blue Monday ist hier wohl einer der kommerziell Erfolgreichsten Vertreter. Leider war der Verkauf der Single (auch wenns eine der best verkauftesten 12" war) nicht rentabel, weil das Cover furchtbar teuer war. Zugezahlt haben New Order wohl trotz Gerüchten eher nicht!

  • Psycho Killer von Talking Heads

    Ein weiterer Wegbereiter des New Wave waren Talking Heads, hier mit ihrem "signiture" Hit aus dem Jahre 1975. Schaut mal in der Plattenkiste eurer Eltern, ob die guten damals unter den cool Kids waren! Wer sich wundert, die Bridge ist übrigens tatsächlich in Französisch und nicht nur genuschelt, ebenso wie im Refrain: "Qu'est-ce que c'est ?" ("What is this/it?").

  • Don't You Want Me von The Human League

    Und meinen Abschluss macht wie immer eine schöne Hymne, diesmal von Human League: Don't you want me (Baby). Und ich frage, wer kann da ruhig auf dem Stuhl bleiben. 1981 auch sogar die Nummer 1 zu Weihnachten in den UK. Allemal besser als die Weihnachtsgala von Carmen Nebel, manchmal ist es schade in Deutschland zu Leben wenn es um Musik geht!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Bettina Marquardt

  • I Don't Wanna Be Funny Anymore von Lucy Dacus

    Schon für das Jahr 2016 wurde Lucy Dacus mit ihrem Erstlingswerk "No Burden" vom Rolling Stone angepriesen. "I don't wanna be funny anymore" ist die erste Single-Auskopplung daraus. Ich mag das Lied sehr, da der Songtitel sich perfekt in ihrer Stimme widerspiegelt und ich mich hier gut mit ihr identifizieren kann. Lucy Dacus - gute Frau!

  • Country Sleaze von Goat Girl

    Ich weiß - ich scheine allen beweisen zu müssen, was für tolle weibliche Vorbilder am Musikfirmament scheinbar unentdeckt baumeln. Dabei bin ich selbst einfach nur begeistert, auf diese Damen gestoßen zu sein. Für mich definieren sie Weiblichkeit in der Musik neu.

  • The State (I'm In) von Josefin Öhrn + The Liberation

    Oh du wunderbare Welt der psychedelia-up-beat-Musik. Wer jetzt noch nicht mindestens mit dem Kopf wackelt, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Alexander Willrich

  • Talk To Me von Thomas Azier

    Wer den Niederländer noch nicht kennt, hat nun die Chance noch rechtzeitig vor seinem zweiten Album auf die Hype-Welle aufzuspringen zu können, um sagen zu dürfen: "Ich kannte Thomas Azier noch vor seinem großen Durchbruch". Und wenn ich(!) jemandem maßlosen Erfolg verspreche, dann ist der bisher noch nie zustande gekommen. Hoffen wir, dass Thomas Azier da eine Ausnahme bilden wird.

  • Sterne von Schrottgrenze

    In unseren postfaktischen Zeiten, die durch alle Trumps und Erdogans dominiert werden, ist der laute Ruf nach mehr Liebe durchaus angebracht. Wenn es dann sogar ein Ausruf für Toleranz wird: noch viel besser! Liebt euch!

  • Dandelions von Arbitraire

    Das Lied ist mir bei EgoFM und in meinen Spotify "Mix der Woche" so oft begegnet, dass ich es mir irgendwann mal abgespeichert habe. Ich weiß nichts zu der Band, ich könnte jetzt googlen, aber ich will nicht. Könnt ihr ja selbst, wenn ihr mehr wissen wollt. Nur das Herkunftsland wollte ich heraus finden, aber das scheint die Band wiederum nicht verraten zu wollen.
    Dafür kann man sich aber den Song derzeit noch gratis bei Soundcloud downloaden: https://soundcloud.com/arbitraire/dandelions

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Bettina Marquardt

  • Won't You Come Over von Devendra Banhart

    Den Einstieg diesen wohl bekömmlichen DU3 macht ein Freak-Folk-Sänger namens Devendra Banhart mit einem seiner groovigeren Bauchpinsel-Lieder. Als Teil der sogenannten "New-Weird-America-Bewegung" wird Banhart übrigens neben Perlen à la CocoRosie, Sufjan Stevens und Andrew Bird gelistet.

  • Einstein's Idea von Johnny Flynn

    Ein ebenso bewundernswerter, dazu authentischer und reichlich musikalischer Zeitgenosse, dieser Johnny Flynn. Sogar ohne weitere Instrumentierung und Effekte, nur mit seiner treuen Wegbegleiterin - der Gitarre - und seiner Naturgewalt von Stimme, beweist Flynn hier im Video, wie gut Reduktion klingen kann.

  • One Of These Things First von Nick Drake

    Mit wem, wenn nicht mit Nick Drake, könnte man besser einen angenehmen Feierabend wünschen? Daran anschließend just die Filmempfehlung "Garden State" mit Zach Braff, dessen Soundtrack mit "One of These Things First" komplettiert wird.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Lukas Steimle

  • Ripple Effect von Blancah

    Beim Berliner Label Steyoyoke (reinhören!) veröffentlichte Blancah im September die wundervolle Nest LP. Ethereal Techno nennt man das dort. Sehr fein. Das weiß auch Mira, als sie neulich im Kowalski Ripple Effect in gewohnt sauberster Tonqualität auf die nebelige Tanzfläche drückt.

  • YAL (Dwig Rework) von Martin Kohlstedt

    Martin Kohlstedt gehört mit zum Besten was das zeitgenössische, deutsche Klavier in meinen Augen momentan zu bieten hat. Hier hören wir YAL (Tag & Nacht) im beatlastigen Gewand dank DWIG Rework. Dessen Montagssorbet ich euch übrigens auch nur wärmstens empfehlen kann.

  • Rand von Baba Zart feat Warpath & Master Niggel

    Vom Beat zum Mikrofon ist der Weg bekanntlich nicht weit. Neulich beim Stöbern drüber gestolpert. Äußerst angenehmer Battle-Rap mit fluffigem Beat. Doch dich interessiert lediglich nur was Gina-Lisa Lohfink treibt.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Stefan Sommer

  • The Sky ist der Himmel von Icke & Er

    Ein Strohhalm der Hoffnung, ein sakraler Augenblick des gleißenden Glücks im tristen, schwarzen November. Für alle, die den Glauben an die große Heilung längst aufgegeben haben und sich in die eigene Herbstdepressionen stürzen wie Hobby-Adrenalin-Junkies in einem 5-Sterne-Adventure-Park in einen die Midlife-Crisis endgültig manifestierenden befreienden Bungee-Sprung: The Sky is der Himmel! Leute, nehmt Euch an den Händen. The Sky ist der Himmel.

  • Drinkee von SOFI TUKKER

    Sofi Tukker (often styled as SOFI TUKKER) is a New York-based musical duo consisting of Sophie Hawley-Weld and Tucker Halpern. They released an EP, Soft Animals on July 8, 2016.[4] To date, they have released the works "Drinkee", "Matadora" and "Hey Lion".[3] Paste Magazine described Sofi Tukker's release as "an insatiable dance collection of jungle-pop songs with many well-executed nods towards Brazilian instruments, poets and to the national language, Portuguese". The magazine's review referred to the "carefully conceptualized Matadora" as “the album’s show-stopper".[5] They were often blamed to copy was sie finden aus den letzten centuries.

  • On Hold von The xx

    Hier geht's kurz: Unsere düsteren Lieblinglinge von The XX haben ein neues Lied. Es ist große Klasse!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Hengstin von Jennifer Rostock

    Message fett, Track fett, Frauen fett! Noch nie war Überzeugungsarbeit treibender. Danke Jennifer Rostock.
    By the way: Fick dich, Bass Sultan Hengzt, du rückständiger Trottel.

  • Death To The Lads von The Smiths Street Band

    Am schönsten ist es, wenn Pressemails mit spitzenmäßigen Inhalten reinflattern. Diese Woche: ein neuer Track von The Smiths Street Band namens "Death To The Lads". Das Sahnehäubchen daran ist, dass die Mums der Bandmitglieder die Hauptrollen im Video übernommen haben. Für mehr Nächstenliebe im Rock'n'Roll!

  • Shithole von Weaves

    Jasmyn Burke und ihre Weaves sind im Moment sicherlich der kreativste kanadische Output, der zu uns hinüberschwappt. Ehrlich gesagt würde ich wahnsinnig gerne einmal einen mit ihr über den Durst trinken und dann gemeinsam Leinwand mit unseren Gesichtern spielen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Julian Fischer

  • FM4 Soundpark Session von Voodoo Jürgens

    Don't believe The Hype. Was schwappt da nicht alles aus dem kleinen Land Österreich zu uns rüber? War bisher eher nichts für mich, trotz meiner großen Liebe für die Sprache. Seit Jahren ist es mein großes Ziel in Wien "a Oatrige" und ein "16er-Blech" zu bestellen. Habe ich mich aber noch nie getraut. Dieser junge Herr mit dem sagenhaften Namen hat diesen Wunsch in mir wieder neu entfacht. Guter Typ und ein noch besseres Album.

  • Wir müssen hier raus von Ton Steine Scherben

    ...und noch was hat er geschafft. Ich habe mich mal wieder Musik mit deutschem Gesang hingegeben. Auch das kommt nicht allzu oft vor. Aber wenn eine Band seit Jahren eine Konstante in meiner Favoriten-Liste ist, dann Ton Steine Scherben. Mal ganz abgesehen von den natürlich hervorragenden Texten: bei diesem Solo bekomme ich jedesmal eine Gänsehaut.

  • Türsteherkrieg von Käptn Blauschimmel und die Süßwassermatrosen

    Weiter geht's im Donnerstag um drei mit den besten Bandnamen. Platz 1 geht an den Käptn und seine Crew. Der Songtitel überzeugt und ebenso das Konzept, Punk auf dem Klavier zu spielen. ArrArr.

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