Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 

Leitartikel

Transzendieren auf Türkisch

Transzendieren auf Türkisch

Zur Zeit sind sie in aller Munde und das zu recht. Die türkisch-holländisch-indonesisch-englische Multikulti-Truppe aus Amsterdam rockt die Dieselstrasse.

 

Artikel

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Redaktion

  • I Don't Ever Wanna Love von Black Honey

    Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debütalbums im September vergangenen Jahres haben Black Honey keine neue Musik herausgebracht. Bis jetzt, denn sind sie passend zum Pride Month mit ihrer aussagekräftigen Single „I Don't Ever Wanna Love“ zurück. Die neue Single zeigt die Band vom Feinsten: eine düstere und verführerisch stimmungsvolle Auseinandersetzung mit den Einschränkungen der Gesellschaft, wen und wie wir lieben sollen.

  • All I Do von Nausica

    NAUSICA sind gegenwärtigen Poptrends mit ihrem fesselnden und meditativen Klang stets einen Schritt voraus. Frontfrau Edita Karkoschkas erreicht mit ihrem opernhaften Lead-Gesang eine emotionale Qualität, die in der neuen Single „All I Do“ perfekt zum Ausdruck kommt. In der neuen Single „All I Do“ besingt Edita zu melancholischen Gitarren, die wie Synthesizer klingen, das Ende einer langen Beziehung - diesen Vakuum-Moment zwischen Loslassen und unendlicher Hoffnung. Der Song ist direkt, unverschnörkelt und kantig, aber dennoch voller ehrlicher Sehnsucht.

  • High Lift von Current Swell

    Nach dem letzten Album „When To Talk and When To Listen“ war es still um Current Swell. Aber die Folk-Rock Band aus Kanada war keinesfalls tatenlos. Mit frischem Wind durch die Rückkehr von Gründungsmitglied Louis Sadava am Bass melden sich Current Swell mit ihrer neuen Single „High Life“ zurück. „In ‚High Life‘ geht es um das Gefühl, in einer Stadt zu leben und sich nicht mehr zugehörig zu fühlen. Darum nicht immer versuchen zu müssen, mit dem schnellen Leben Schritt zu halten.“ erzählt die Band.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Redaktion

  • Bubble Gun von Aquarama

    Luftig, fluffiger Indie-Pop aus Italien. Sommerlich unbeschwert direkt ins Ohr und Herz. So dass die Gute Laune beim Hören von „Bubble-Gun“ von ganz alleine in einem aufsteigt.

  • Dance Through It von Twin Peaks

    Wenn mal wieder alles schief läuft, haben Twin Peaks einen wohlgemeinten TIpp: Einfach alle Sorgen wegtanzen. Und am nächsten Morgen sieht die Welt dann sicher wieder besser aus.

  • Wash von Lilly

    Unbändige Live-Energie liefern Liily aus dem San Fernando Valley. Kann ein Stuttgarter Veranstalter diese Band in den Kessel holen? Bitte Bitte Bitte.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Got You von Amyl and the Sniffers

    Diese Kombo liebt es dreckig, punkig und laut. Amy Taylor und ihre Jungs aus Australien werden auch beim Maifeld Derby den als letzte Band im Hüttenzelt nochmal ordentlich auf den Kopf stellen, wenn sie mit der vollen Bandbreite aus rotzigem Country, Garage und Rock'n'Roll über die Bühne fegen.

  • Heat Wave von Snail Mail

    Ihr Debütalbum namens "Lush" ist schlcihtweg Übertreibung. Snail Mail, die mit bürgerlichen Namen Lindsey Jordan heißt, macht Indierocksongs mit puren Gitarren, schlichten Melodien und viel Tiefgang. Von vielen Musikmagazinen auch international gefeiert, sind ihre grungigen Songs ideal für lange Sommernächte und sehnsuchtsvolle Roadtrips. Perfekt also für's Maifeld Derby, oder?

  • Wem du´s heute kannst besorgen von Faber

    Während die BewohnerInnen der Schweiz dem Klischee nach gerne als ein wenig langsamer und geruhsamer gehandelt werden, vergisst man gerne die grandiosen musikalischen Ausnahmen, die dieses Land hervorgebracht hat. Ich denke da an Sophie Hunger, Grauzone, Dagobert oder eben Faber! Mit tendenziell gemütlicheren Melodien, aber dafür umso ungehemmteren Worten wird er euch auch beim Maifeld um den Finger wickeln.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Sushi von Von Wegen Lisbeth

    Die neueste Inkarnation des deutschen Indie ist definitiv angeführt von den Jungs, die sich unter dem schrägen Namen Von Wegen Lisbeth formiert haben. Als Stuttgarter erinnert man sich vielleicht noch dunkel an das PopNotPop Festival im Wizemann - damals waren die Jungs noch ein wohlgehüteter Tip im kleinen Club. Inzwischen rocken sie uns amtlich mit Sushi auf langen Beinen und wir rennen gemeinsam zu "Bitch" durchs Zelt!

  • Let There Be Rock von Tocotronic

    Man vergisst sie manchmal, doch dann kehren sie immer wieder mit voller Wucht zurück. Die Altrocker aus Hamburg sind gediegen geworden, doch ihren Biss haben sie nicht verloren. Auch wenn die Töne weniger laut wurden, die harte Kritik an den Zuständen blieb. So wie der Rock!

  • I Feel Better von Hot Chip

    Hot Chip kann man getrost als alte Hasen des elektronisch beeinflussten Indie bezeichnen und es ist mal wieder eine traumhaft gute Entscheidung, dies Band die Tanzfläche am Freitag eröffnen zu lassen. "I Feel Better" ist ein Hit, der auch schon bald 10-Jähriges feiert und eine ganze Generation von Indie-Bands geprägt hat. Also Leute: "Are you ready for the floor"?

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • Hail Mary von Kevin Morby

    Piano, Saxophon, Perkussiontrommel, Bläser, Hammond-Orgel oder Chorgesänge im Hintergrund – das jüngst erschienene neue Album "Oh My God" von Kevin Morby hallt etwas sakraler nach, unterstreicht den unverwechselbaren Gesang von Morby aber wie gewohnt. Hier ein Highlight des neuen Albums – wenn auch noch ohne Video. Auch für all die atheistischen Musikliebhaber unter uns. (Sonntag 16:25-17:20 Uhr, Palastzelt, OMG!)

  • Europe Is Lost von Kate Tempest

    Zum dritten Mal kommt Kate Tempest nun schon auf's Maifeld. Eine weitere Chance um herausragender, sozialkritischer Wortkunst in schönstem british english zu lauschen. Little Reminder: Am 26.05. sind Europawahlen!
    (Samstag, 19-19:55 Uhr, Palastzelt)

  • Fever von Balthazar

    Nach einer dreijährigen Pause und Solo-Ausflügen ist das Indie-Quintett aus Belgien zurück. Die Erkenntnis, dass zwei Sänger trotz solch starker Frontmann-Qualitäten nebeneinander bestehen können, weil jeder für sich nicht das wäre, was er mit dem anderen ist, hatten wir schon bei Ihrem Stuttgart-Konzert im Wizemann vor vier Jahren. Die Stimme von Maarten Devoldere – rauchig, melancholisch und so berauscht wie berauschend – mag alleine fast zu viel des Guten sein. Dann kommt die ebenso markante, aber klarere Stimme von Jinte Deprez dazu und gemeinsam fusionieren sie zu einem Ganzen.
    Ob sie mit neuer Konstellation – die einzige Frau im Bunde, Patricia Vanneste an der Violine hat ihren Platz Tijs Delbeke am Schlagzeug überlassen – noch genauso überzeugen, werden wir herausfinden. (Am Samstag, 22-23 Uhr, Fackelbühne)

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