Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 
 

Fink kommt endlich in den Süden

Tatsächlich ist dies eines der Konzerte, die ich mir besonders dick und doppelt unterstrichen im Kalender eintrüge, würde ich ein solches Utensil besitzen.

Fink alias Fin Greenall, einst gefeierter Rave- und Trip-Hop-DJ aus Brighton, tauschte seine Turntables sprichwörtlich gegen die Akustikgitarre ein, um sich ganz dem Singer-Songwriting zu verschreiben.
Fans und Kritiker wickelt er seit 2006 mit seiner melancholischen Stimme, treibendem Blues, einem kleinen elektronischen Einschlag und seinen beiden treuen Musikergefährten Guy Whittaker und Tim Thornton an Bass und Drums kontinuierlich um den Finger. Und mich erst!
Auf allen fünf Alben finden sich musikalische und textliche Perlen, die die Auswahl eines Lieblingsliedes, trotz oder gerade wegen Heavyrotation auf dem heimischen Plattenspieler, schier unmöglich machen. Das nachdenkliche If Only, das geheimnisvolle Perfect Darkness, das wunderschöne Looking Too Closely oder das aktuelle Shakespeare oder oder oder.
Vielleicht entscheidet sich das ja am 26. Februar im LKA. Vielleicht auch nicht. Eins sollte jedoch feststehen: Hingehen!

Text:
Isabel Thalhaeuser
Geschrieben am
18. Januar 2015
Fink Fink
Indie, singer-songwriter, downtempo, ninja tune, chillout