Eine Pille für Musikfans
 

Eine Pille für Musikfans von Intronomic

 
  1. Intro
  2. Raus-Da
  3. Signal
  4. Pille
  5. Zehn Minuten
  6. Plastikplanet
  7. Herbstweh
  8. Raupe
 
 

Die Band Intronomic hat ihr neues Album Pille veröffentlicht und wir durften reinhören. Wer auf handgemachten Elektropop mit allerlei Einflüssen steht, findet hier ein spannendes Album mit guten deutschen Texten.

Gerade haben wir die Jungs von Intronomic noch beim Popbüro Video Shooting (Popbüro Session) inteviewt, schon geht ihr neues Album an den Start. Und sie versprechen einiges: "Klingt wie: Wenn damals Sven Regener (Element of Crime) bei Kraftwerk gespielt hätte…". Na, bei diesem Versprechen muss man doch direkt mal reinhören!

Es ist ein Konzeptalbum, das nicht nur mit musikalischer Finesse begeistert, sondern auch mit einer interessanten physischen Verpackung. In 28 unterschiedlichen Styles, alle handgemacht, verschicken Intronomic ihr neustes Werk und machen es damit zu mehr als einem klassischen CD Kauf, den viele heute eher als unnötig empfinden. Für die, die dennoch auf physische Datenträger verzichten möchten, findet sich die Band auch auf Spotify.

Musikalisch ist das Thema in diesem Album wohl die sich verändernde Welt und wie die Band diese empfindet. Das macht das Album für mich interessant und obwohl ich ja kein großer Fan von Sprechgesängen bin, hat es mir das Album doch angetan. Als "Kettcar" Fan bin ich ja schon immer für tiefgründige Texte zu haben gewesen und in diese Kerbe schlägt auch dieses Album. Das Stück Pille kannte ich ja schon von der Popbüro Session und es ist auch eines der besten Stücke des Albums. Die Kompositionen sind stets elektronisch angehaucht, verstecken aber immer wieder sehr klassische Komponenten. Und ob geplant oder nicht, beim Beginn des Songs muss ich immer an die britische TV Serie The IT Crowd denken.

Und das Beste an der Sache, für jedes gekaufte Album spendet die Band einen Euro an Viva Con Aqua, den Preis fürs Album lässt die Band euch dabei festlegen. Meine Sonntagsempfehlung ist klar!

Hier geht's zur Website der Band.

Und hier gibt's ein Video.

Text:
Tobias Leicher
Geschrieben am
11. Oktober 2015