Unser Wohnzimmer strotzt nur so vor Gemütlichkeit. Einmal im Sessel Platz genommen, lässt es sich wunderbar in Plattenkisten und Bücherregalen stöbern. Sogar Interviews und unser heiß geliebtes Donnerstag um 3 haben ihren Weg an den qualmenden Kamin gefunden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Redaktion

  • Suburbia von Press Club

    Indie-Punk-Hymnen mit Ohrwurm-Charakter feuern die Australier Press Club wuchtig von den Bühnen auf denen sie stehen. Sängerin Nat Foster strotzt nur so vor Energie, angetrieben vom drückenden Sound ihrer Bandkollegen. Eine Band, die man live gesehen haben muss.

  • My Problem von Say Sue Me

    Koreas Musikszene wird viel zu schnell auf K-Pop reduziert. Dass es auch eine blühende Indie-Szene gibt beweisen Say Sue Me. Die Band aus der Hafenstadt Busan zelebriert traumtänzerischen, luftig-lockeren LoFi-Dream-Pop-Surf-Indie, der auch von den Küsten Kaliforniens oder Australiens stammen könnte.

  • Tender Night von Foreign Diplomats

    Mit „Monami“ veröffentlichten die Kanadier von Foreign Diplomats in diesem Jahr eine Platte, die den Hörer entschleunigt und mitnimmt fünf auch mal gerade sein zu lassen. Das ausgeprägte Gespür für Melodien der Band erzeugt beim Hören ein warmes, innerliches Wohlbefinden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Redaktion

  • I Don't Ever Wanna Love von Black Honey

    Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debütalbums im September vergangenen Jahres haben Black Honey keine neue Musik herausgebracht. Bis jetzt, denn sind sie passend zum Pride Month mit ihrer aussagekräftigen Single „I Don't Ever Wanna Love“ zurück. Die neue Single zeigt die Band vom Feinsten: eine düstere und verführerisch stimmungsvolle Auseinandersetzung mit den Einschränkungen der Gesellschaft, wen und wie wir lieben sollen.

  • All I Do von Nausica

    NAUSICA sind gegenwärtigen Poptrends mit ihrem fesselnden und meditativen Klang stets einen Schritt voraus. Frontfrau Edita Karkoschkas erreicht mit ihrem opernhaften Lead-Gesang eine emotionale Qualität, die in der neuen Single „All I Do“ perfekt zum Ausdruck kommt. In der neuen Single „All I Do“ besingt Edita zu melancholischen Gitarren, die wie Synthesizer klingen, das Ende einer langen Beziehung - diesen Vakuum-Moment zwischen Loslassen und unendlicher Hoffnung. Der Song ist direkt, unverschnörkelt und kantig, aber dennoch voller ehrlicher Sehnsucht.

  • High Lift von Current Swell

    Nach dem letzten Album „When To Talk and When To Listen“ war es still um Current Swell. Aber die Folk-Rock Band aus Kanada war keinesfalls tatenlos. Mit frischem Wind durch die Rückkehr von Gründungsmitglied Louis Sadava am Bass melden sich Current Swell mit ihrer neuen Single „High Life“ zurück. „In ‚High Life‘ geht es um das Gefühl, in einer Stadt zu leben und sich nicht mehr zugehörig zu fühlen. Darum nicht immer versuchen zu müssen, mit dem schnellen Leben Schritt zu halten.“ erzählt die Band.

Altin Gün im Interview

Altin Gün im Interview

Wir haben Altin Gün bei ihrem Konzert in der Esslinger Dieselstraße getroffen und die Chance für ein paar Fragen rund um die Entstehungsgeschichte der Band, deren Einflüsse und weitere Inspirationen gesprochen.

zum Interview
 

DONNERSTAGS UM DREI | von Redaktion

  • Bubble Gun von Aquarama

    Luftig, fluffiger Indie-Pop aus Italien. Sommerlich unbeschwert direkt ins Ohr und Herz. So dass die Gute Laune beim Hören von „Bubble-Gun“ von ganz alleine in einem aufsteigt.

  • Dance Through It von Twin Peaks

    Wenn mal wieder alles schief läuft, haben Twin Peaks einen wohlgemeinten TIpp: Einfach alle Sorgen wegtanzen. Und am nächsten Morgen sieht die Welt dann sicher wieder besser aus.

  • Wash von Lilly

    Unbändige Live-Energie liefern Liily aus dem San Fernando Valley. Kann ein Stuttgarter Veranstalter diese Band in den Kessel holen? Bitte Bitte Bitte.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Got You von Amyl and the Sniffers

    Diese Kombo liebt es dreckig, punkig und laut. Amy Taylor und ihre Jungs aus Australien werden auch beim Maifeld Derby den als letzte Band im Hüttenzelt nochmal ordentlich auf den Kopf stellen, wenn sie mit der vollen Bandbreite aus rotzigem Country, Garage und Rock'n'Roll über die Bühne fegen.

  • Heat Wave von Snail Mail

    Ihr Debütalbum namens "Lush" ist schlcihtweg Übertreibung. Snail Mail, die mit bürgerlichen Namen Lindsey Jordan heißt, macht Indierocksongs mit puren Gitarren, schlichten Melodien und viel Tiefgang. Von vielen Musikmagazinen auch international gefeiert, sind ihre grungigen Songs ideal für lange Sommernächte und sehnsuchtsvolle Roadtrips. Perfekt also für's Maifeld Derby, oder?

  • Wem du´s heute kannst besorgen von Faber

    Während die BewohnerInnen der Schweiz dem Klischee nach gerne als ein wenig langsamer und geruhsamer gehandelt werden, vergisst man gerne die grandiosen musikalischen Ausnahmen, die dieses Land hervorgebracht hat. Ich denke da an Sophie Hunger, Grauzone, Dagobert oder eben Faber! Mit tendenziell gemütlicheren Melodien, aber dafür umso ungehemmteren Worten wird er euch auch beim Maifeld um den Finger wickeln.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Sushi von Von Wegen Lisbeth

    Die neueste Inkarnation des deutschen Indie ist definitiv angeführt von den Jungs, die sich unter dem schrägen Namen Von Wegen Lisbeth formiert haben. Als Stuttgarter erinnert man sich vielleicht noch dunkel an das PopNotPop Festival im Wizemann - damals waren die Jungs noch ein wohlgehüteter Tip im kleinen Club. Inzwischen rocken sie uns amtlich mit Sushi auf langen Beinen und wir rennen gemeinsam zu "Bitch" durchs Zelt!

  • Let There Be Rock von Tocotronic

    Man vergisst sie manchmal, doch dann kehren sie immer wieder mit voller Wucht zurück. Die Altrocker aus Hamburg sind gediegen geworden, doch ihren Biss haben sie nicht verloren. Auch wenn die Töne weniger laut wurden, die harte Kritik an den Zuständen blieb. So wie der Rock!

  • I Feel Better von Hot Chip

    Hot Chip kann man getrost als alte Hasen des elektronisch beeinflussten Indie bezeichnen und es ist mal wieder eine traumhaft gute Entscheidung, dies Band die Tanzfläche am Freitag eröffnen zu lassen. "I Feel Better" ist ein Hit, der auch schon bald 10-Jähriges feiert und eine ganze Generation von Indie-Bands geprägt hat. Also Leute: "Are you ready for the floor"?

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • Hail Mary von Kevin Morby

    Piano, Saxophon, Perkussiontrommel, Bläser, Hammond-Orgel oder Chorgesänge im Hintergrund – das jüngst erschienene neue Album "Oh My God" von Kevin Morby hallt etwas sakraler nach, unterstreicht den unverwechselbaren Gesang von Morby aber wie gewohnt. Hier ein Highlight des neuen Albums – wenn auch noch ohne Video. Auch für all die atheistischen Musikliebhaber unter uns. (Sonntag 16:25-17:20 Uhr, Palastzelt, OMG!)

  • Europe Is Lost von Kate Tempest

    Zum dritten Mal kommt Kate Tempest nun schon auf's Maifeld. Eine weitere Chance um herausragender, sozialkritischer Wortkunst in schönstem british english zu lauschen. Little Reminder: Am 26.05. sind Europawahlen!
    (Samstag, 19-19:55 Uhr, Palastzelt)

  • Fever von Balthazar

    Nach einer dreijährigen Pause und Solo-Ausflügen ist das Indie-Quintett aus Belgien zurück. Die Erkenntnis, dass zwei Sänger trotz solch starker Frontmann-Qualitäten nebeneinander bestehen können, weil jeder für sich nicht das wäre, was er mit dem anderen ist, hatten wir schon bei Ihrem Stuttgart-Konzert im Wizemann vor vier Jahren. Die Stimme von Maarten Devoldere – rauchig, melancholisch und so berauscht wie berauschend – mag alleine fast zu viel des Guten sein. Dann kommt die ebenso markante, aber klarere Stimme von Jinte Deprez dazu und gemeinsam fusionieren sie zu einem Ganzen.
    Ob sie mit neuer Konstellation – die einzige Frau im Bunde, Patricia Vanneste an der Violine hat ihren Platz Tijs Delbeke am Schlagzeug überlassen – noch genauso überzeugen, werden wir herausfinden. (Am Samstag, 22-23 Uhr, Fackelbühne)

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Redaktion

  • Fire von Part-Time Friends

    Fotocollagen hat sicherlich jeder von uns schon mal entwerfen dürfen/wollen/müssen. Part-Time Friends heben dies in ihrem neuen Video auf eine neue Stufe und wandeln durch die Zeugnisse ihrer Bandgeschichte.

  • Woman With A Knife von Felin

    Das neue Video von Felin könnte man sich auch als Intro-Sequenz für den neuen James-Bond vorstellen. „Woman With A Knife“ selbst ist der perfekte Trennungssong um über selbige hinwegzukommen. Oder eventuell auch eine Warnung für 007. Man weiß es nicht.

  • Don't Mess With My Mama von Judah & The Lion

    Normalerweise stehen den Müttern die Sorgenfalten über das Verhalten ihrer Schützlinge ins Gesicht geschrieben. Judah & The Lion drehen im Video den Spieß um und die Mütter lassen mal so richtig die Sau raus. Und ja, die Oma eines Bandmitglieds spielt im Clip auch mit.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Mike Rilling

  • Autre Temps von Alcest

    Die beiden Jungs aus Avignon gehören mit Sicherheit zu den härtesten Vertretern des diesjährigen Maifeld Derbys. Aller Rotzigkeit zum Trotz breiten sich in ihren oft sehr langen Liedern auch immer wunderbar fesselnde, weit umspannende und Hoffnung versprühende Melodiebögen aus, die in ihrer epischen Anlage manchmal an die wunderbaren Mono aus Japan erinnern. Auch My Bloody Valentine werden Alcest sicher mal im Vorbeigehen gehört haben, Bands wie Sigur Ros dürften Stéphane „Neige“ Paut und der Schlagzeuger Jean „Winterhalter“ Deflandre gefallen.
    Nicht ganz ohne Grund wurden sie letztes Jahr von Robert Smith höchstpersönlich auf dessen Meltdown Festival eingeladen. Jetzt also auch auf dem Maifeld Derby - wer sie verpasst ist selbst schuld.

    Freitag, 14.06.2019, Hüttenzelt, 00:20 - 01:20 Uhr

  • Ether & Wood von Alela Diane

    Seit 15 Jahren veröffentlicht Alela Diane regelmäßig Alben, wird zu den besten Folk Sängerinnen ihrer Generation gezählt und fliegt doch immer stetig unter dem Radar der breiten öffentlichen Wahrnehmung. Dabei hätte es die aus Nevada City, Kalifornien, stammende Sängerin und Gitarristen mehr als verdient, nicht nur von Musikerkollegen wie Josh Klinghofer, mit dem sie ein Cover-Album aufnahm, respektiert und gefeiert zu werden. Fans von wunderbaren Gitarren-Pickings und betörenden Vocal-Arrangements, vorgetragen von einer unfassbar eindringlichen Stimme sollten am Samstag 15. Juni definitiv in den Parcours d’Amour kommen.

    Samstag, 15.06.2019, Parcours d’amour, 22:00 - 23:00 Uhr

  • Bis uns das Licht vertreibt von Tocotronic

    Zu Tocotronic muss eigentlich nichts mehr gesagt werden. Handelt es sich bei den Hamburgern doch um DIE Institution deutschsprachigen Indie-Rocks. Auch dieses Date mit Dirk und seinen Rebel Boys dürfte Zucker werden und die Erwachsenen in einem wilden Wirbel - einem Schlittenflug gleich - oszillieren lassen. Die Mehrheit wird das sicher hören wollen. Wer noch einmal Lust hat in den achten Ozean zu stechen, sollte sich von diesen Freaks sanft führen lassen.

    Sonntag, 16.06.2019, Fackelbühne, 19:30 - 20:40 Uhr

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Bettina Marquardt

  • Farbiges Licht von International Music

    Ladies and gentleman...International Music aus Essen. Gekonnt ironisch? Oder einfach passend selbstbewusst? Egal, denn das wichtigste ist ja, was für ein grandioses Feeling durch a) basic Instrumentierung Gitarre, Bass und Schlagzeug, b) lakonische Texte, gepaart mit c) melodischer, manchmal melancholisch angehauchter Mehrstimmigkeit fabrizieren. Ganz ganz dringende Empfehlung.

  • Harlem River von Kevin Morby

    Wo Kevin Morby Saiten und Tasten anfasst, fördert er mal seine Indie-, mal die Singer-Songwriter- und dann wiederum seine prominente Folk-Schokoladen-Seite zutage. Super soft, eingängig und feinfühlsam. Und genau deswegen muss er sich auch in die Riege großartigster LineUps des Maifeld Derbys einreihen. Wir sehen uns dann wohl auf dem Parcours!

  • Fit But You Know It von The Streets

    Dieses kleine Prachtstück ist zwar schon von 2004, fetzt aber immer noch sondergleichen. Darüber hinaus besticht der britische Multiinstrumentalist Mike Skinner mit alternativem HipHop/UK Garage, Einflüssen aus Ska und Reggae und tatsächlich auch Indie. Um seine gesamte und faszinierende musikalische Bandbreite zu spüren zu bekommen, bedarf es, sich durch alle fünf Platten durch zu fräsen. Guter-Laune-Garant, danke Maifeld!

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