Unser Wohnzimmer strotzt nur so vor Gemütlichkeit. Einmal im Sessel Platz genommen, lässt es sich wunderbar in Plattenkisten und Bücherregalen stöbern. Sogar Interviews und unser heiß geliebtes Donnerstag um 3 haben ihren Weg an den qualmenden Kamin gefunden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • The Morning von Who Made Who

    Die großartigen Who Made Who. Bei dem Lied werde ich immer wach und fange an rumzuzappeln. Auch nachmittags um drei.

  • Pa Pa Power von Dead Man`s Bones

    Ich schwöre, mir gefiel die Musik schon, bevor ich wusste, dass Ryan Hottie Gosling mit dahinter steckt. Dead Man`s Bones - gruselig gut.

  • Modern Drift von Efterklang

    Ich hab erst diese Woche erfahren, dass sich Efterklang auflösen. Sehr schade. Hier dafür eine besonders schöne Version von Modern Drift. So harmonisch und klar.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Alexander Willrich

  • Broken Bones von Rob Lynch

    Rob Lynch klingt so wunderbar nach englischen Arbeiterliedern und nach Pub-Atmosphäre, dass ich ihn mit diesem Lied auf Anhieb ins Herz geschlossen habe. Unterschrieben hat der Engländer im Übrigen bei dem deutschen Label “Grand Hotel van Cleef”.

  • Tightrope (Cover) von Chvrches

    CHVRCHES ist eine der Bands aus dem vergangenen Jahr für mich und mit ihrem Cover von “Tightrope” haben sie dem Song noch einmal zu einer ganz neuen Stimmung verholfen. Wer das Original nicht kennt: Ein Vergleich lohnt sich.

  • Let's Be Still von The Head and The Heart

    Seit Wochen weckt mich mein Handy nun schon jeden Morgen mit diesem Song und noch immer lasse ich ihn manchmal bis zum Ende durchlaufen, während ich Zeile für Zeile mitsinge und noch einmal in die warmen Federn abtauche. Es gibt wohl wenig schönere Wege einem Liedtext so zuzustimmen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Alistair Dawson

  • Iron von Woodkid

    Woodkid had a remarkable 2013 in my opinion. This song along with one of the best, most dramatic, music videos i've ever seen made me into a massive fan of the young Frenchman.

  • Retrograde von James Blake

    After hearing Mr Blake's cover versions of 'A Limit to Your Love' and 'A Case of You', before his first album release, i was hooked. With improved, more soulful vocals, his latest album 'Overgrown' won the 2013 Mercury Music Prize. Spectacular live!

  • Youth von Daughter

    Daughter are for me one of the best bands to have emerged in 2013. Amazing lyrics, beautiful voice and a pretty face. Not much more you could want. Check out their cover of Daft Punk's 'Get Lucky'. It blows minds.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Komplett im Arsch von feine sahne fischfilet

    Ein bisschen Ska, ein bisschen jugendliche Frustration und eine kleine Prise Hoffnung zwischen all den Zeilen voll von Resignation. Gerade zu diesem Lied lässt es sich hervorragend rauchen und Bier trinken - inhaltlich wie stimmungstechnisch. Und die komplette Videokompagnie zeigt, wies geht.

  • Comin' Home von City and Colour

    Es ist nicht nur so, dass Dallas Green eine der wärmsten Stimmen der Singer-Songwriter-Landschaft besitzt. So viel Gefühl und gleichzeitig so wenig Kitsch kann wohl kaum einer in seinen Songs verpacken. Nicht nur perfekt für die Heimfahrstimmung rund um Weihnachten.

  • Do Ya von Peaches

    Ob ich diese Frau mag, weil sie so herrlich schmutzige Album- und Songtitel fabriziert, weiß ich ehrlichgesagt nicht wirklich. Was ich an ihr hier liebe, ist dieser herrlich reduzierte Garagesound, der sich einem schon beim ersten Takt die Kleider vom Leib reißen lässt. Das Video ist übrigens das beste aus der Masse an grenzwertig schöpferischer Musikvideokunst, die der Track zu bieten hat.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Komplett im Arsch von feine sahne fischfilet

    Ein bisschen Ska, ein bisschen jugendliche Frustration und eine kleine Prise Hoffnung zwischen all den Zeilen voll von Resignation. Gerade zu diesem Lied lässt es sich hervorragend rauchen und Bier trinken - inhaltlich wie stimmungstechnisch. Und die komplette Videokompagnie zeigt, wies geht.

  • Comin' Home von City and Colour

    Es ist nicht nur so, dass Dallas Green eine der wärmsten Stimmen der Singer-Songwriter-Landschaft besitzt. So viel Gefühl und gleichzeitig so wenig Kitsch kann wohl kaum einer in seinen Songs verpacken. Nicht nur perfekt für die Heimfahrstimmung rund um Weihnachten.

  • Do Ya von Peaches

    Ob ich diese Frau mag, weil sie so herrlich schmutzige Album- und Songtitel fabriziert, weiß ich ehrlichgesagt nicht wirklich. Was ich an ihr hier liebe, ist dieser herrlich reduzierte Garagesound, der sich einem schon beim ersten Takt die Kleider vom Leib reißen lässt. Das Video ist übrigens das beste aus der Masse an grenzwertig schöpferischer Musikvideokunst, die der Track zu bieten hat.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Robert Willrich

  • Fire/Fear von The Head and The Heart

    So wunderbar traurig, wie hier eine Beziehung beschrieben wird, die wohl schon zu lange währt. Es ist nichts Besonderes vorgefallen und genau das ist auch der Knackpunkt. Erich Kästners ‚Sachliche Romanze‘ in Liedform.

  • Never Burn the Canadian Flag von The Burning Hell

    Weil das erste Lied ein ziemlicher 'Downer' ist, heitern wir die Stimmung mit den fantastischen The Burning Hell auf. Für mich einer der unterhaltsamsten Singer-Songwriter derzeit.

  • Feel Real von Deptford Goth

    Viel zu spät habe ich Deptford Goth entdeckt. Dafür läuft das Album bei mir jetzt umso häufiger. Ich bin verliebt in diesen melancholischen-dramatischen Sound, in die Elektro-Klänge, die sich mit dieser butterweichen Stimmen verbinden und einen abtauchen lassen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Rene König

  • Hunters Will Be Hunted von Heaven Shall Burn

    Verwirrung und Unverständnis gab es bei der Erscheinung dieses Videos. Eine gewisse Zeitung fühlte sich dazu berufen die Ehre der Jagdzunft zu verteidigen. Kopfschütteln...

  • Longing For Colors von Ef

    Und weil wir gerade so schön im Wald waren, gibt es hier noch was harmonisches aus Schweden. Mensch nach Schweden muss man auch mal im Winter.

  • Solace von Hundreds

    Die frohe Nachricht genau zum Nachmittagstee: Hundreds kommen im Frühjahr mit neuem Album und Tour rum. Auch nach Stuttgart! Yeah!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Markus Bur am Orde

  • You're Not Good Enough von Blood Orange

    Waren wir letzten Donnerstag in den 80ern unterwegs, so sind wir dieses Mal, nun ja, was soll ich sagen? Irgendwie scheint mich diese Musik gerade zu packen. Und so tänzeln wir mit Blood Orange zum unglaublich groovigen Beat in die Disco. Wenn man solche Schuhe besitzt, kann ohnehin nichts mehr schiefgehen.

  • Sorrow von Out Cold

    Out Cold setzten mehr auf den nachdenklichen Groove. Die Basslinie geht tief in die Tanzschuhe und doch ist das keine freundliche Musik. Metronomy und Interpol wären wohl gemeinsam für Sorrow in dieses zottelige Fellkostüm gestiegen. Und wer weiß schon, wer sich darunter versteckt?

  • Goða Tungl von Samaris

    Raus aus dem 80er-Revival und hinein in noch düstere Musik. Wollten The Knive alles Organische aus ihrer Musik verbannen, so haben sie das geschafft und mich seit ihrem letzten Album verlassen. An dieser Stelle holen mich Samaris aus Island ab und zeigen, dass kalte Musik keineswegs ein unhörbares Kunstkonzept sein muss.

Kids of Adelaide im Interview

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Bevor die Kids of Adelaide Ende November auf ihre erste Headliner-Tour quer durch Deutschland gehen, haben sie im Popbüro Region Stuttgart zwei Songs eingespielt. Grund genug, uns die zwei sympathischen Stuttgarter zu krallen und ein wenig auszuhorchen.

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