Unser Wohnzimmer strotzt nur so vor Gemütlichkeit. Einmal im Sessel Platz genommen, lässt es sich wunderbar in Plattenkisten und Bücherregalen stöbern. Sogar Interviews und unser heiß geliebtes Donnerstag um 3 haben ihren Weg an den qualmenden Kamin gefunden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Komplett im Arsch von feine sahne fischfilet

    Ein bisschen Ska, ein bisschen jugendliche Frustration und eine kleine Prise Hoffnung zwischen all den Zeilen voll von Resignation. Gerade zu diesem Lied lässt es sich hervorragend rauchen und Bier trinken - inhaltlich wie stimmungstechnisch. Und die komplette Videokompagnie zeigt, wies geht.

  • Comin' Home von City and Colour

    Es ist nicht nur so, dass Dallas Green eine der wärmsten Stimmen der Singer-Songwriter-Landschaft besitzt. So viel Gefühl und gleichzeitig so wenig Kitsch kann wohl kaum einer in seinen Songs verpacken. Nicht nur perfekt für die Heimfahrstimmung rund um Weihnachten.

  • Do Ya von Peaches

    Ob ich diese Frau mag, weil sie so herrlich schmutzige Album- und Songtitel fabriziert, weiß ich ehrlichgesagt nicht wirklich. Was ich an ihr hier liebe, ist dieser herrlich reduzierte Garagesound, der sich einem schon beim ersten Takt die Kleider vom Leib reißen lässt. Das Video ist übrigens das beste aus der Masse an grenzwertig schöpferischer Musikvideokunst, die der Track zu bieten hat.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • Komplett im Arsch von feine sahne fischfilet

    Ein bisschen Ska, ein bisschen jugendliche Frustration und eine kleine Prise Hoffnung zwischen all den Zeilen voll von Resignation. Gerade zu diesem Lied lässt es sich hervorragend rauchen und Bier trinken - inhaltlich wie stimmungstechnisch. Und die komplette Videokompagnie zeigt, wies geht.

  • Comin' Home von City and Colour

    Es ist nicht nur so, dass Dallas Green eine der wärmsten Stimmen der Singer-Songwriter-Landschaft besitzt. So viel Gefühl und gleichzeitig so wenig Kitsch kann wohl kaum einer in seinen Songs verpacken. Nicht nur perfekt für die Heimfahrstimmung rund um Weihnachten.

  • Do Ya von Peaches

    Ob ich diese Frau mag, weil sie so herrlich schmutzige Album- und Songtitel fabriziert, weiß ich ehrlichgesagt nicht wirklich. Was ich an ihr hier liebe, ist dieser herrlich reduzierte Garagesound, der sich einem schon beim ersten Takt die Kleider vom Leib reißen lässt. Das Video ist übrigens das beste aus der Masse an grenzwertig schöpferischer Musikvideokunst, die der Track zu bieten hat.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Robert Willrich

  • Fire/Fear von The Head and The Heart

    So wunderbar traurig, wie hier eine Beziehung beschrieben wird, die wohl schon zu lange währt. Es ist nichts Besonderes vorgefallen und genau das ist auch der Knackpunkt. Erich Kästners ‚Sachliche Romanze‘ in Liedform.

  • Never Burn the Canadian Flag von The Burning Hell

    Weil das erste Lied ein ziemlicher 'Downer' ist, heitern wir die Stimmung mit den fantastischen The Burning Hell auf. Für mich einer der unterhaltsamsten Singer-Songwriter derzeit.

  • Feel Real von Deptford Goth

    Viel zu spät habe ich Deptford Goth entdeckt. Dafür läuft das Album bei mir jetzt umso häufiger. Ich bin verliebt in diesen melancholischen-dramatischen Sound, in die Elektro-Klänge, die sich mit dieser butterweichen Stimmen verbinden und einen abtauchen lassen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Rene König

  • Hunters Will Be Hunted von Heaven Shall Burn

    Verwirrung und Unverständnis gab es bei der Erscheinung dieses Videos. Eine gewisse Zeitung fühlte sich dazu berufen die Ehre der Jagdzunft zu verteidigen. Kopfschütteln...

  • Longing For Colors von Ef

    Und weil wir gerade so schön im Wald waren, gibt es hier noch was harmonisches aus Schweden. Mensch nach Schweden muss man auch mal im Winter.

  • Solace von Hundreds

    Die frohe Nachricht genau zum Nachmittagstee: Hundreds kommen im Frühjahr mit neuem Album und Tour rum. Auch nach Stuttgart! Yeah!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Markus Bur am Orde

  • You're Not Good Enough von Blood Orange

    Waren wir letzten Donnerstag in den 80ern unterwegs, so sind wir dieses Mal, nun ja, was soll ich sagen? Irgendwie scheint mich diese Musik gerade zu packen. Und so tänzeln wir mit Blood Orange zum unglaublich groovigen Beat in die Disco. Wenn man solche Schuhe besitzt, kann ohnehin nichts mehr schiefgehen.

  • Sorrow von Out Cold

    Out Cold setzten mehr auf den nachdenklichen Groove. Die Basslinie geht tief in die Tanzschuhe und doch ist das keine freundliche Musik. Metronomy und Interpol wären wohl gemeinsam für Sorrow in dieses zottelige Fellkostüm gestiegen. Und wer weiß schon, wer sich darunter versteckt?

  • Goða Tungl von Samaris

    Raus aus dem 80er-Revival und hinein in noch düstere Musik. Wollten The Knive alles Organische aus ihrer Musik verbannen, so haben sie das geschafft und mich seit ihrem letzten Album verlassen. An dieser Stelle holen mich Samaris aus Island ab und zeigen, dass kalte Musik keineswegs ein unhörbares Kunstkonzept sein muss.

Kids of Adelaide im Interview

Kids of Adelaide im Interview

Bevor die Kids of Adelaide Ende November auf ihre erste Headliner-Tour quer durch Deutschland gehen, haben sie im Popbüro Region Stuttgart zwei Songs eingespielt. Grund genug, uns die zwei sympathischen Stuttgarter zu krallen und ein wenig auszuhorchen.

zum Interview
 

DONNERSTAGS UM DREI | von Markus Bur am Orde

  • Sports von The Eclectic Moniker

    Ein Wunderwerk des Spätzündens. Was uns hier am Ende dieses Liedes erwartet ist die pure Renaissance der 80er. Käme ein braungebrannter Hasselhoff um die Ecke geschwebt, mich hätte es nicht gewundert. Dachte ich am Anfang noch an Ironie, so muss ich bei weiterem Hören feststellen: ich glaube die meinen das wirklich so!

  • Kaputt von Destroyer

    Und bleiben wir beim Saxophon, das wohl niemand so wunderschön in die Gegenwart katapultierte, als Destroyer mit seinem Album Kaputt. Und auch Hasselhoff hätte sicher seine Freude an den Badenixen, die dann doch wieder nur Schall und Rauch sind, ehe ein schwebender Wal alle vereint. Verwirrt? Dann schaut bitte dieses kleine Video an.

  • Sjáum hvað setur von Moses Hightower

    Versuchen andere Bands die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen, ist sie bei Moses Hightower schon längst eingebrochen. Macht der Musik hingegen keinen Abbruch und soult sich hinterlistig in die Gehirngänge, bis du im Plattenladen stehst und alle frühen Soul- und Funkalben kaufen möchtest.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Markus Bur am Orde

  • Devil We Know von Lily & Madeleine

    Können wir jetzt bitte bald und zwar überall mit dieser nervigen Band HAIM aufhören und richtige Musik abfeiern? Die beiden zuckersüßen Mädels Lily und Madeleine zwischen 16 und 18 Jahren fangen damit schonmal an und zeigen wie man zarte Melodien in Zuckerwatte verpackt und im Duett versüßt. Eingängig putzig!

  • Ekki Vanmeta Fjalægðina von Pascal Pinon

    Wenn wir schon von putzig sprechen. Pascal Pinon bestehen ebenfalls aus zwei Schwestern und haben dieses Jahr mit ihrer zweiten Platte Twosomeness ein ganz großartiges Stück Musik veröffentlicht. In sich kehren, auf sich selbst hören, Pausen sprechen lassen. Darum geht es in dieser wunderbaren Musik, die so harmonisch wohl nur Schwestern spielen können. Haben die Hipster dieses Jahr im Marmorsaal alles nicht kapiert.

  • Back In Your Head von Tegan and Sara

    So was Dummes, jetzt habe ich mit schöner Schwesternmusik angefangen und dann fällt mir nichts Tolles mehr ein. Na ja, soll mal vorkommen. Um die Sache inhaltlich gut über die Bühne zu bringen, wollen wir mit Tegan and Sara schließen. Ein Zwillingspaar aus Kanada, das wahrscheinlich eh schon jeder kennt und gar nicht so großartig ist. Aber eben Schwestern. Ich ärgere mich jetzt.

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