Unser Wohnzimmer strotzt nur so vor Gemütlichkeit. Einmal im Sessel Platz genommen, lässt es sich wunderbar in Plattenkisten und Bücherregalen stöbern. Sogar Interviews und unser heiß geliebtes Donnerstag um 3 haben ihren Weg an den qualmenden Kamin gefunden.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Amelie Köppl

  • #1985 von Gurr

    Jemand sein wollen, der man gar nicht ist? Das ist definitiv sowas von 1985! Wie lächerlich einfach man sich heutzutage ein künstliches Leben via Snapchat und Co. errichten kann, erzählen uns Gurr vor herrlich knackigen Beats.

  • Somebody von Dream Wife

    Apropos Selbst- und Fremdwahrnehmung. Dream Wife wissen um das Problem, auch hierbei zwischen den Stühlen zu stehen. Hinter den verzerrten Zeilen der Sängerin Rakel Mjöll steckt das Gefühl, sich als Frau kaum wirklich treu bleiben zu können, wenn die Gesellschaft schon mit dem nächsten Stempel um die Ecke kommt. In wenigen Worten zitiert: "I am not my body, I am somebody."

  • In The City von Vita Bergen

    "Explosiv" ist wohl die beste Beschreibung für Vita Bergen aus Malmö, die mit Disconnected nicht nur ein knackig kurzes Album fabriziert haben, sondern gerne auch mal in alle musikalische Richtung strahlen. Das wundert aber alles kaum, wenn man bedenkt, dass David Bowie zu ihren größten Helden zählt.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • The Player von Kid Francescoli

    Oh, là, là! Neu entdeckt und sofort für gut befunden. Elektro-Pop vom französischen Feinsten zum Abtauchen und Lostanzen. Vom neuen Album "Play Me Again". And again and again.

  • Love's Not An Obstacle von Metronomy

    Summer 08. Aber eigentlich Summer 16. Oder doch Summer 17? Der Sommer, in dem wir auf den Festivals (Maifeld, Lollapalooza...) zu ihnen getanzt haben...

  • Star Roving von Slowdive

    Über 20 Jahre nach ihrem letzten Album sind Slowdive als Band zurück. Für viele von uns keine Wieder- sondern eine Neuentdeckung. Was sie live können, werden wir dann auf dem Maifeld Derby herausfinden. Auf ihrer letzten Tour waren wir leider zu jung.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Rome wasn't built in a day von Morcheeba

    Heute scheint noch einmal ein richtig krasser Frühlingstag zu sein, was passt da besser als Morscheeba, kaum eine Band hat es geschafft über Jahre immer wieder spontan in meinen Kopf zu schießen! Am erfolgreichsten weltweit übrigens in Neuseeland mit Platz 2 der Charts dort unten!

  • Niemals von U3000

    Beschwingte Musik aus Deutschland im Mittelfeld, die jungen Hannoveraner machen Tanzbare Pop Musik und haben auch ab und an mal kleine Punk Attitüden. Weniger Punkig sind sie dann direkt nachdem sie ihr Album in Berlin aufgenommen haben direkt mal dort geblieben...

  • I Want To Break Free von Queen

    Diese Woche ist meine Hymne von Queen mit dem besten Video überhaupt, da macht die Hausarbeit doch direkt doppelt Spaß. MTV boykottierte das Video übrigens, für viele Jahre, von wegen jung und wild...

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Julian Fischer

  • Brand New Second Hand von Peter Tosh

    Einfach mal wieder ein Klassiker. Muss auch manchmal sein. Besonders wenn die Sonne draußen mal wieder was zu tun hat. Mega Song, mega Album und das vermutlich beste Cover aller Zeiten.

  • Changes von Charles Bradley

    Etwas Soul für die geschundene Winterseele. Auch hier ist die gesamte Scheibe mehr als Hörenswert. Good Bless Amercia war mir jetzt aber zu heikel, in diesen unsicheren Zeiten. Deshalb lieber auf Nummer sicher gehen und Changes hier posten. Passt ja irgendwie auch zum Zeitgeist. Make Kulturpegel Great Again!

  • I Have Been To The Mountains von Kevin Morby

    Puh, fast vergessen. Kevin Morby. Was für ein Typ. Ende Zwanzig und was weiß ich wie viele gute Songs schon auf dem Buckel. Zuerst mit den Woods, dann bei The Babies und jetzt auch noch Solo. Wirklich alles durch die Bank weg ohne Einschränkung zu empfehlen. Und die Mariachi-Trompeten...

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Jelka Ottens

  • No Reason von Bonobo Feat. Nick Murphy

    Bonobo hat sich Verstärkung von Nick Murphy geholt. Da konnte ja nichts Schlechtes bei raus kommen... Musik zum Loslassen.

  • Hot Thoughts von Spoon

    Es gibt Neues von der Langzeit-Band aus Texas. Altbekannter Indie-Rock à la Spoon in neuem hippen Gewand – und es gefällt.

  • I Love You More Than You Love Yourself von Austra

    Diese Woche in meiner Playlist. Damit uns die Göttin des Lichts (lettische Namensbedeutung von Austra) unsere trüben Tage vertreibt.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Tobias Leicher

  • Blue Monday von New Order

    Diese Woche wirds new Wave'ig, ein für manche zurecht vergessenes Kapitel der Musikgeschichte, für mich eines der spannendsten, gerade was die Einflüsse in aktuelle Elektro Musik angeht! Blue Monday ist hier wohl einer der kommerziell Erfolgreichsten Vertreter. Leider war der Verkauf der Single (auch wenns eine der best verkauftesten 12" war) nicht rentabel, weil das Cover furchtbar teuer war. Zugezahlt haben New Order wohl trotz Gerüchten eher nicht!

  • Psycho Killer von Talking Heads

    Ein weiterer Wegbereiter des New Wave waren Talking Heads, hier mit ihrem "signiture" Hit aus dem Jahre 1975. Schaut mal in der Plattenkiste eurer Eltern, ob die guten damals unter den cool Kids waren! Wer sich wundert, die Bridge ist übrigens tatsächlich in Französisch und nicht nur genuschelt, ebenso wie im Refrain: "Qu'est-ce que c'est ?" ("What is this/it?").

  • Don't You Want Me von The Human League

    Und meinen Abschluss macht wie immer eine schöne Hymne, diesmal von Human League: Don't you want me (Baby). Und ich frage, wer kann da ruhig auf dem Stuhl bleiben. 1981 auch sogar die Nummer 1 zu Weihnachten in den UK. Allemal besser als die Weihnachtsgala von Carmen Nebel, manchmal ist es schade in Deutschland zu Leben wenn es um Musik geht!

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Bettina Marquardt

  • I Don't Wanna Be Funny Anymore von Lucy Dacus

    Schon für das Jahr 2016 wurde Lucy Dacus mit ihrem Erstlingswerk "No Burden" vom Rolling Stone angepriesen. "I don't wanna be funny anymore" ist die erste Single-Auskopplung daraus. Ich mag das Lied sehr, da der Songtitel sich perfekt in ihrer Stimme widerspiegelt und ich mich hier gut mit ihr identifizieren kann. Lucy Dacus - gute Frau!

  • Country Sleaze von Goat Girl

    Ich weiß - ich scheine allen beweisen zu müssen, was für tolle weibliche Vorbilder am Musikfirmament scheinbar unentdeckt baumeln. Dabei bin ich selbst einfach nur begeistert, auf diese Damen gestoßen zu sein. Für mich definieren sie Weiblichkeit in der Musik neu.

  • The State (I'm In) von Josefin Öhrn + The Liberation

    Oh du wunderbare Welt der psychedelia-up-beat-Musik. Wer jetzt noch nicht mindestens mit dem Kopf wackelt, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

 

DONNERSTAGS UM DREI | von Alexander Willrich

  • Talk To Me von Thomas Azier

    Wer den Niederländer noch nicht kennt, hat nun die Chance noch rechtzeitig vor seinem zweiten Album auf die Hype-Welle aufzuspringen zu können, um sagen zu dürfen: "Ich kannte Thomas Azier noch vor seinem großen Durchbruch". Und wenn ich(!) jemandem maßlosen Erfolg verspreche, dann ist der bisher noch nie zustande gekommen. Hoffen wir, dass Thomas Azier da eine Ausnahme bilden wird.

  • Sterne von Schrottgrenze

    In unseren postfaktischen Zeiten, die durch alle Trumps und Erdogans dominiert werden, ist der laute Ruf nach mehr Liebe durchaus angebracht. Wenn es dann sogar ein Ausruf für Toleranz wird: noch viel besser! Liebt euch!

  • Dandelions von Arbitraire

    Das Lied ist mir bei EgoFM und in meinen Spotify "Mix der Woche" so oft begegnet, dass ich es mir irgendwann mal abgespeichert habe. Ich weiß nichts zu der Band, ich könnte jetzt googlen, aber ich will nicht. Könnt ihr ja selbst, wenn ihr mehr wissen wollt. Nur das Herkunftsland wollte ich heraus finden, aber das scheint die Band wiederum nicht verraten zu wollen.
    Dafür kann man sich aber den Song derzeit noch gratis bei Soundcloud downloaden: https://soundcloud.com/arbitraire/dandelions

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